FAUSTBALL

Segnitzer werden Sechster

Die männliche A-Jugend hat bei der deutschen Meisterschaft das Doppelte von dem erreicht, was ihr Trainer wollte. Er hatte seinen Schützlinge Rang drei zugetraut.
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Einen Platz unter den ersten drei hatte Christian Lauck seinen Schützlingen bei der deutschen Meisterschaft zugetraut. Dass letztlich „nur“ Rang sechs heraussprang, sieht der Trainer der männlichen Segnitzer Faustball-A-Jugend im „inkonsequenten Angriff“ begründet.

Dabei hatte das nationale Endturnier durchaus hoffnungsvoll begonnen. Im Neubürger Ortsteil Dennach (Enzkreis, Baden-Württemberg) waren die Segnitzer mit zwei Siegen in die Vorrunde gestartet (TB Oppau, Güstrower SC). Zwei Unentschieden (Wickrath, Leichlingen) kosteten anschließend den Gruppensieg, der den direkten Einzug ins Halbfinale garantiert hätte. So mussten die Lauck-Schützlinge über den Umweg Viertelfinale gehen, das sie gegen den NLV verloren und ausschieden. „Unnötigerweise“, wie der Trainer kommentiert. Nach gewonnenem ersten Durchgang lagen die Segnitzer gegen die Mannschaft aus Stuttgarts größtem Stadtbezirk in den beiden nächsten Durchgängen jeweils mit 0:7 zurück. Im entscheidenden dritten hieß es bereits 2:10, als sie eine Aufholjagd starteten. Ein Matchball nach dem anderen wurde abgewehrt und Vaihingen immer nervöser. Ein im Aus landender TV-Angriff entschied das Spiel (9:11).

In der Folge war die Luft beim Segnitzer Nachwuchs raus, was sich auch im Platzierungsspiel bemerkbar machte. Deutscher Meister wurde der NLV Vaihingen, der im Endspiel den Leichlinger TV bezwang. (wro)

Ergebnisse, Vorrunde: TV Segnitz – TB Oppau 2:0 (11:7, 11:3), TV Segnitz – Güstrower SC 2:0 (11:7, 11:1), TV Segnitz – TuS Wickrath 1:1 (11:9, 8:11), TV Segnitz – Leichlinger TV1:1(5:11, 11:8); Viertelfinale: TV Segnitz – NLV Vaihingen 1:2 (11:8, 6:11, 9:11); Spiel um Platz 5: TV Segnitz – TuS Wickrath 1:2 (4:11, 11:8, 6:11).

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