FUßBALL: KREISPOKAL

Schwarzacher mit Heimvorteil

Im Endspiel des Kreises Würzburg stehen sich zwei Kreisligisten gegenüber. Lohr führt die Kreisliga 2 an, Schwarzach darf zu Hause antreten.
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SC Schwarzach – TSV Lohr (Mittwoch, 17 Uhr, Sportgelände Schwarzenau). Wer wird Nachfolger des TSV Uettingen als Würzburger Kreispokalsieger? Diese Frage beantworten am Mittwoch die Kreisligisten aus Schwarzach und Lohr.

Dabei gehen die Kicker aus Main-Spessart leicht favorisiert in die Partie, führen sie doch souverän die Tabelle der Kreisliga 2 Würzburg an und stehen kurz vor dem Aufstieg in die Bezirksliga. „Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Denn Lohr hat eine sehr gute Qualität im Kader“, hat SC-'Trainer Thomas Redelberger gehörig Respekt vor dem Kontrahenten, der in der Liga sowohl die beste Offensive als auch Defensive hat und auch Heim- und Auswärtstabelle anführt.

Natürlich weiß der Übungsleiter um die gute Form seiner eigenen Kicker, die seit der Winterpause in elf Spielen acht Siege holten. Daher hofft der 36-Jährige, dass die Seinen den Schwung mit in die Partie nehmen und den Lohrern einen offenen Schlagabtausch liefern. Dass die Schwarzacher in der Lage sind, vermeintlich stärkere Gegner zu schlagen, haben sie bereits in den vorherigen Runden bewiesen. Nach Siegen gegen Schernau, Effeldorf und Sulzfeld kegelte der Sportclub erst Kreisliga-Meister SSV Kitzingen aus dem Wettbewerb und im Halbfinale dann Titelverteidiger TSV Uettingen. Im Viertelfinale zogen sie aufgrund des Nichtantritts der SG Hettstadt kampflos weiter.

„Frank Wettengel und Wolfgang Schneider haben in den vorherigen Runden einen guten Job gemacht“, findet Redelberger, der selbst aktiv nichts zum Finaleinzug beigetragen hat. Dennoch ist es für den Übungsleiter eine Premiere, auf die er sich wie seine Spieler freut: „Es wird ein Highlight für alle Beteiligten.“ (ara)

In der Halbzeitpause werden die Relegationsspiele zum Aufstieg/Verbleib in den Kreisligen und Kreisklassen des Fußballkreises Würzburg ausgelost.

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