Würzburg
Basketball EuroCup

s.Oliver Baskets unter Wert geschlagen

Am Ende fiel die Niederlage um einige Punkte zu hoch aus: Die s.Oliver Baskets starteten stark in ihr erstes EuroCup-Auswärtsspiel, hielten bei Banvit BK Bandirma lange hervorragend mit und mussten sich den Gastgebern schließlich doch mit 82:101 deutlich geschlagen geben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Dwayne Anderson erzielte 20 Punkte ersten Würzburger EuroCup-Auswärtsspiel. Foto: Tobias Köpplinger
Dwayne Anderson erzielte 20 Punkte ersten Würzburger EuroCup-Auswärtsspiel. Foto: Tobias Köpplinger

Banvit BK Bandirma - s.Oliver Baskets 101:82 (22:32, 32:18, 22:21, 25:11).

s.Oliver Baskets: Dwayne Anderson 20 Punkte/2 Dreier, Jimmy McKinney 13/3 (3 Ballgewinne), Oliver Clay 10, John Little 9/1, Jason Boone 8, Ben Jacobson 8/2, LaMont McIntosh 6/2, Maurice Stuckey 5/1, Alex King 3/1, Christoph Henneberger.
Beste Werfer auf Seiten der Würzburger waren Dwayne Anderson (20 Punkte), Jimmy McKinney (13) und Oliver Clay (10). Bei den Gastgebern punkteten mit Top-Scorer Sammy Mejia (23), Chuck Davis (18), Kalin Lucas (14), Vladimir Stimac (13) und Kenan Bajramovic (11) gleich fünf Spieler zweistellig.
s.Oliver Baskets Headcoach Marcel Schröder konstatierte: "Die erste Halbzeit war in Ordnung. In der zweiten Halbzeit sind wir dafür bestraft worden, dass wir Banvits lange Leute aus dem Spiel nehmen wollten, weil sie von außen fast alles getroffen haben.
Wir haben ihnen auch zu viele zweite Chancen gelassen."
Vor der Partie hatte die türkische Spitzenmannschaft acht ihrer neun Heimspiele im EuroCup gewonnen. Im ersten Viertel waren es aber die s.Oliver Baskets, die so gut von außen trafen, als wären sie in der Halle in Bandirma zuhause. Anderson hatte großen Anteil daran, dass die s.Oliver Baskets nach ihrem offensiv stärksten Viertel der Saison überraschend mit zehn Punkten vorne lagen, nachdem LaMont McIntosh kurz vor der Viertelpause einen weiteren Dreier zum 22:32 versenkt hatte. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte zunächst Jimmy McKinney auf 22:34 - die höchste Würzburger Führung des Spiels - dann besannen sich die Gastgeber auf ihre Heimstärke. Beim Spielstand von 29:39 legten die Gastgeber einen 14:2-Lauf hin, den Ex-ALBAtross Kenan Bajramovic in der 17. Minute mit einem Dreier zur 43:42-Führung abschloss. Bis auf sieben Punkte konnten sich die Hausherren sich noch vor der Pause absetzen, ehe Ben Jacobson mit seinem zweiten Dreier der Partie den Halbzeitstand von 54:50 herstellte.
Ins dritte Viertel startete Banvit BK besser, dann war es John Little, der mit neun Punkten die Baskets in kurzer Zeit wieder bis auf einen Punkt heranbrachte (63:62, 26. Minute). Kurz vor Ende des Viertels setzte sich das Heimteam erstmals zweistellig ab (76:66), aber Alex King und Maurice Stuckey per Drei-Punkte-Wurf verkürzten in der 30. Minute wieder auf 76:71.
Im Schlussabschnitt brauchten die Gastgeber dann knapp drei Minuten, um wieder auf 84:73 davonzuziehen.
Fehler und Ballverluste häuften sich beim Gast, während die türkische Mannschaft weiter aus allen Lagen traf und einen 15:2-Lauf hinlegte. Der Sieg fiel aber insgesamt zu hoch aus. "Banvit war heute besser, sie haben verdient gewonnen. Wir sind am Ende etwas müde geworden, aber das darf keine Entschuldigung sein", sagte Baskets-Kapitän Ben Jacobson nach dem Spiel.
Am Donnerstag um 5:45 Uhr morgens machte sich der 16-köpfige Baskets-Tross bereits auf die 13-stündige Rückreise. Am Samstagabend bei Phoenix Hagen wartet das nächste Auswärtsspiel in der Beko Basketball Bundesliga.










was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren