FUßBALL: LANDESLIGA

Rmeithi darf bleiben

Nach einer Aussprache zwischen Verein und Trainer wird Hassan Rmeithi bis zum Saisonende sein Amt in Geesdorf ausüben.
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Sportlich ist alles im Lot beim FC Geesdorf (8./33): Mit einem weiteren Sieg in Unterpleichfeld (7./35) könnten die Kicker aus dem kleinen Wiesentheider Ortsteil sogar bis auf den sechsten Platz in der Landesliga klettern. Hohe Wellen hat dagegen das jüngste Engagement des Noch-FC-Trainers Hassan Rmeithi beim Lokalrivalen geschlagen. So stand der gebürtige Libaneser beim 1:0-Erfolg in Oberschwarzach für den TSV/DJK Wiesentheid an der Seitenlinie, den er künftig übernehmen wird.

Hierzu erklärte FC-Sportleiter Leo Weiglein unter der Woche: „Hassan hat mir zwar gesagt, dass er dem derzeitigen Trainergespann in Wiesentheid schon jetzt zuarbeitet. Aber dadurch, dass er dort in TSV/DJK-Kluft auf der Bank saß, fühlten wir uns brüskiert. Das war uns zu viel. Schließlich ist er noch unser Trainer.“ Deshalb habe man am Dienstagabend nochmals intensiv miteinander gesprochen.

Das Ergebnis der Unterredung: Rmeithi bleibt in Geesdorf bis Saisonende verantwortlich und wird in dieser Zeit nicht mehr in Wiesentheid als Trainer in Erscheinung treten. „Ich habe das ein bisschen missverstanden“, gesteht Rmeithi: „Ich habe nämlich verstanden, dass ich in meiner Freizeit – und dazu habe ich auch das Wiesentheider Spiel am letzten Samstag in Oberschwarzach gezählt – machen kann, was ich will. Doch wenn der Verein sagt, das geht nicht oder das soll nicht sein, wäre ich der Letzte, der das dann trotzdem durchsetzt.“ So professionell habe man die ganze Zeit miteinander gearbeitet – und so solle es auch zu Ende gehen.

Nun aber wieder zu den sportlichen Punkten – und da war Rmeithi trotz des jüngsten 4:1-Erfolgs gegen Erlenbach nicht vollends zufrieden. „Unterpleichfeld ist individuell stärker besetzt und hat zur Zeit viel Selbstvertrauen. Daher müssen wir uns steigern.“ Zudem fehle ihm mit Fazdel Tahir (muskuläre Probleme) womöglich der sechste Spieler. Rmeithi selbst ist noch rotgesperrt und kann erst im Nachhol-Heimspiel am kommenden Mittwoch wieder ins Geschehen eingreifen – natürlich für Geesdorf. (jr)

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