SCHACH:Regionalliga

Prichsenstadts dritter Anlauf

Unverhofft kommt oft: Knapp drei Monate nach Saisonende erreicht Prichsenstadts Schachspieler eine frohe Botschaft.
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Schach

Fast drei Monate nach dem letzten Spieltag ist es offiziell: Der Schachclub Prichsenstadt steigt zum dritten Mal nach 2009 und 2013 in die Regionalliga auf. Möglich wurde dieser Schritt durch den Rückzug der Mannschaft aus Bad Königshofen und die Regularien des Bayerischen Schachbundes. Denn normalerweise wäre die zweite Mannschaft des SV 1865 Würzburg als Tabellenzweiter erste Nachrückerin gewesen.

Da jedoch schon die erste Mannschaft der Würzburger in der Regionalliga spielt und nach den Bestimmungen des Schachverbands nicht zwei Mannschaften des gleichen Vereins in der gleichen Liga spielen dürfen, rückt Prichsenstadt als Tabellendritter nach, wie der Verein in einer Pressemitteilung schreibt. Auch diese Platzierung wurde erst nach einem starken Saisonendspurt erreicht. Die Mannschaft befand sich nach Weihnachten noch mitten im Abstiegsstrudel.

Trotz der „herausfordernden Aufgabe“ sieht der SC der neuen Saison nach eigenen Angaben optimistisch entgegen; schließlich hatte Prichsenstadt im Jahr 2014 schon einmal den Klassenverbleib geschafft, und es bestehe „begründete Hoffnung“, dass nächste Saison einige Spitzenspieler, die zuletzt wegen ihres Studiums ausgefallen waren, zumindest für einige Regionalliga-Partien eingesetzt werden können.

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