BADMINTON: BAYERNLIGA

Ochsenfurter Überlebenskünstler

Drei Punkte am letzten Spielwochenende sichern den Klassenerhalt.
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Strahlende Gesichter präsentieren stellvertretend Hanna Faist (links) und Natalia Woit. Ochsenfurts Badmintonspieler haben erneut den Klassenerhalt in der Bayernliga geschafft. Foto: Foto: Lars Nähle
Bayernliga Nord
 
TSV Ansbach – ESV Flügelrad NÜ III 6:2  
TSV Zirndorf – TV Ochsenfurt 4:4  
TSV Lauf – ESV Flügelrad NÜ II 2:6  
ASV Niederndorf – 1. BC Bayreuth 7:1  
TG Veitshöchheim – TV Marktheidenfeld II 7:1  
1. BC Bayreuth – TSV Ansbach 0:8  
TSV Lauf – TG Veitshöchheim 3:5  
TV Ochsenfurt – TV Marktheidenfeld II 6:2  
ASV Niederndorf – ESV Flügelrad NÜ III 6:2  
TSV Zirndorf – ESV Flügelrad NÜ II 3:5  
 
1. (1.) TSV Ansbach 18 17 1 0 125 : 19 35 : 1  
2. (2.) TG Veitshöchheim 18 12 3 3 91 : 53 27 : 9  
3. (3.) ESV Flügelrad NÜ II 18 11 3 4 92 : 52 25 : 11  
4. (4.) TV Marktheidenfeld II 18 9 3 6 76 : 68 21 : 15  
5. (5.) TSV Lauf 18 8 5 5 74 : 70 21 : 15  
6. (6.) ESV Flügelrad NÜ III 18 6 4 8 67 : 77 16 : 20  
7. (7.) ASV Niederndorf 18 7 2 9 65 : 79 16 : 20  
8. (9.) TV Ochsenfurt 18 3 4 11 46 : 98 10 : 26  
9. (8.) TSV Zirndorf 18 3 2 13 50 : 94 8 : 28  
10. (10.) 1. BC Bayreuth 18 0 1 17 34 : 110 1 : 35  

TSV Zirndorf – TV Ochsenfurt 4:4 (10:12-Sätze). Für die Ochsenfurter ging es am letzten Doppelspieltag wieder einmal gegen den Abstieg. Die Rahmenbedingungen hätten nicht spannender sein können. Es galt, die direkte Konkurrenz aus Zirndorf zu überholen, die punktgleich, aber mit dem besseren Spielverhältnis auf dem sicheren achten Tabellenplatz stand. Um die Spannung weiter zu vergrößern, mussten die Ochsenfurter zum direkten Aufeinandertreffen in Zirndorf antreten. So eng wie die Ausgangslage war dann auch das Spiel. Sechs der acht Partien wurden erst im dritten Satz entschieden. Wie schon in den vergangenen Begegnungen war das Glück dabei nicht unbedingt auf Ochsenfurter Seite. Sonst hätten die Gäste einen Auswärtssieg geholt und den Klassenerhalt schon in Mittelfranken perfekt gemacht. Sie gewannen jedoch nur zwei der sechs Dreisatzspiele und erzielten mit einem 4:4-Unentschieden das Minimalergebnis, um für das Sonntagsspiel im Rennen zu bleiben.

TV Ochsenfurt – TV Marktheidenfeld II 6:2 (13:5). Das Sonntags-Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Regionalliga-Meisters brachte für die Ochsenfurter die Entscheidung im Kampf um Rang acht. Sie mussten mehr Punkte holen als die Zirndorfer im Parallelspiel gegen Flügelrad Nürnberg II, um die Mittelfranken zu überholen. Die Gastgeber wählten ihre stärkste Aufstellung mit ihrem erfolgreichsten Spieler Christian Göbel im Doppel und Mixed. Entgegen kam der Heimmannschaft die Tatsache, dass beim Gegner einige Stammkräfte daheim geblieben waren, um für die Aufstiegspartie der ersten Mannschaft in die 2. Bundesliga bereit zu stehen. Auch aufgrund dieser Schwächung schafften die Ochsenfurter den erhofften Sieg. Endlich waren auch wieder das Glück und die Durchsetzungsstärke zurück. Nähle/Woit und Faist/Woit setzten sich in knappen Partien durch. Göbel und Kraft sorgten souverän für drei Spielpunkte, und auch Johannes Ort fand rechtzeitig zu seiner Einzelform und holte seinen ersten Saisonsieg. Am Ende stand ein 6-2 und durch die gleichzeitige Niederlage der Zirndorfer kletterten die Ochsenfurter auf den ersehnten achten Platz. lnä

Die Statistik zu den Spielen

TSV Zirndorf – TV Ochsenfurt 4:4 (10:12)

Rövenstrunck/Hutter – Woit/Nähle 2:1

(21:17, 22:24, 21:19)

Dorner/Doll – Göbel/Kraft 1:2

(18:21, 21:14, 15:21)

Rehlinger/Rövenstrunck – Woit/Faist 1:2

(21:19, 19:21, 15:21)

Doll – Sergei Woit 0:2

(16:21, 10:21)

Maschauer – Johannes Ort 2:1

(15:21, 21:18, 21:17)

Hartenstein – Natalia Woit 2:1

(12:21, 24:22, 21:15)

Dorner – Philipp Kraft 2:1

(16:21, 21:19, 21:14)

Hutter/Rövenstrunck – Christian Göbel/Hanna Faist 0:2

(18:21, 19:21)

TV Ochsenfurt – TV Marktheidenfeld II 6:2 (13:5)

Woit//Nähle – Grün/Unz 2:1

(21:12, 16:21, 21:18)

Göbel/Kraft – Oechsner/Piehl 2:0

(21:8, 21:12)

Woit/Faist – Lehmann/Specht 2:0

(23:21, 22:20)

Sergei Woit – Grün 1:2

(23:21, 19:21, 19:21)

Johannes Ort – Oechsner 2:0

(21:10, 21:15)

Natalia Woit – Lehmann 0:2

(12:21, 17:21)

Philipp Kraft – Unz 2:0

(21:15, 21:18)

Christian Göbel/Hanna Faist – Piel/Spech 2:0

(22:20, 21:13)

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