TENNIS

Nur ein Wunder hilft Kitzingens Tennisfrauen

Nach sechs Niederlagen in Folge ist die TGK dem Abstieg geweiht. Zum dritten Mal gibt es ein 0:9. Was dem Aufsteiger nun als letzte zarte Hoffnung bleibt.
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Johanna Gerasch blickt mit Kitzingens Tennisspielerinnen auf eine ernüchternde Saison in der Landesliga. Foto: Foto: Hans Will
Landesliga Nord Frauen (064)

 

TC Bamberg II – Weiß-Blau Würzburg II 4:5  
TG Kitzingen – RB Regensburg II 0:9  
TC WB Thurnau – TC Herzogenaurach II 5:4  

 

 

1. (1.) Regensburger Tennis-Klub 6 5 0 1 42 : 12 10 : 2  
2. (2.) ASV Neumarkt 6 5 0 1 40 : 14 10 : 2  
3. (3.) TC WB Thurnau 6 4 0 2 33 : 21 8 : 4  
4. (5.) RB Regensburg II 6 3 0 3 28 : 26 6 : 6  
5. (4.) Weiß-Blau Würzburg II 6 3 0 3 25 : 29 6 : 6  
6. (5.) TC Herzogenaurach II 6 2 0 4 23 : 31 4 : 8  
7. (7.) TC Bamberg II 6 2 0 4 21 : 33 4 : 8  
8. (8.) TG Kitzingen 6 0 0 6 4 : 50 0 : 12  

 

TG Kitzingen – RB Regensburg II 0:9 (2:18 Sätze). Es hätte eines kleinen Tenniswunders bedurft, um den Abstieg zu bannen. Aber Wunder gibt es eben doch nicht so oft, wie die Schlagersängerin Katja Ebstein der Republik seit fast fünfzig Jahren weismachen will, und so wird es für Kitzingens Tennisspielerinnen nach einem Sommer wohl zurück in die Bezirksliga gehen.

Den letzten Tabellenplatz können sie einen Spieltag vor Saisonende nicht mehr verlassen. Ihre einzige zarte Hoffnung auf den Verbleib in der Landesliga liegt darin, dass sich durch glückliche Umstände noch ein Türchen für sie öffnet. Verzichtet etwa ein Meister auf sein Aufstiegsrecht, könnte so ein Umstand eintreten.

Warum auch immer das Team sein Potenzial nicht hat abrufen können: Die Spielstärke hat nicht gereicht für diese Liga – so ehrlich muss man sein nach mittlerweile sechs Niederlagen am Stück. Auch im Heimspiel gegen RB Regensburg – wegen der erwartet großen Hitze am Sonntag von 10 auf 8 Uhr vorverlegt – sah es von Beginn an nicht gut aus für die Kitzingerinnen. Alle sechs Einzel gingen in zwei Sätzen verloren.

Erst in den Doppeln gelang es den Gastgeberinnen die Sache etwas interessanter zu gestalten. Sowohl Katinka Theis/Gabriele Brustmann als auch Larah Staudt/Hannah Gückel zwangen ihre Rivalinnen zumindest in den Match-Tiebreak, der dann allerdings auch jeweils verloren ging. Am Ende stand – wie zuvor bereits zweimal in dieser sieglosen Saison – die größte anzunehmende Niederlage: 0:9.

Katinka Theis hatte vor den beiden abschließenden Saisonspielen bereits von einer „Herkulesaufgabe“ gesprochen, was den Klassenverbleib betraf. Zu stark waren die Kontrahenten aus Regensburg und Würzburg bis dahin aufgetreten, zu labil war die Leistung der eigenen Mannschaft. So bleibt die Begegnung kommenden Sonntag zu Hause mit der zweiten Garde Weiß-Blau Würzburgs ein Auftritt für die Galerie.

Ergebnisse: Sophie Steigleder – Kirchner 0:6, 2:6; Staudt – Zellner 3:6, 1:6; Theis – Fritsch 3:6, 4:6, Brustmann – Zademack 0:6, 1:6; Gückel – Schmalzl 1:6, 2:6; Gerasch – Beck 1:6, 2:6; Sophie Steigleder/Gerasch – Kirchner/Fritsch 3:6, 1:6; Theis/Brustmann – Zellner/Schmalzl 2:6, 6:4, 4:10; Staudt/Gückel – Zademack/Beck 4:6, 6:3, 7:10.

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