SCHACH

Niederlage in Überzahl

In Sicherheit können sich die Prichsenstadter noch nicht wiegen. Nach der unnötigen Niederlage müssen sicherheitshalber noch einmal Punkte her.
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Unterfrankenliga

 

SB Versbach – SC Obernau 1,5 : 6,5  
SC Kitzingen 05 II – SK Mainaschaff 4,0 : 4,0  
SK Mömbris – Aschaffenb.Schweinheim 4,5 : 2,5  
SC Prichsenstadt – SC Bad Königshofen 3,0 : 5,0  
SK Lohr – SK Klingenberg II 6,0 : 2,0  

 

 

1. (1.) SC Obernau 7 6 1 0 36,5 13  
2. (2.) SK Mömbris 7 5 1 1 31,5 11  
3. (3.) SK Mainaschaff 7 4 2 1 34,0 10  
4. (4.) Aschaffenb.Schweinheim 7 2 3 2 28,5 7  
5. (5.) SC Bad Königshofen 7 3 1 3 27,0 7  
6. (6.) SC Kitzingen 05 II 7 3 1 3 26,5 7  
7. (7.) SC Prichsenstadt 7 2 1 4 27,0 5  
8. (8.) SK Lohr 7 2 0 5 24,0 4  
9. (9.) SB Versbach 7 2 0 5 23,5 4  
10. (10.) SK Klingenberg II 7 0 2 5 20,5 2  

 

Mit 3:5 verliert Prichsenstadt sein Heimspiel gegen Bad Königshofen. Dabei traten die Gäste aus dem Grabfeld nur mit sieben Leuten an, wodurch die Prichsenstadterin Annette Burzler ihre Mannschaft kampflos in Führung brachte.

Allerdings war Königshofen der Papierform nach an allen Brettern stärker besetzt. So löste sich in der Folgezeit der Vorsprung der Gastgeber auch Stück für Stück auf. Mit Thomas Steinhauser lief der bisher erfolgreichste Punktesammler der Prichsenstädter gegen Andreas Kräussling in eine vorbereitete Variante. Ähnlich erging es Dieter Krenz an Brett 3, der gegen Gerd Jahrsdörfer ebenfalls mit einer Eröffnungsneuerung überrascht würde.

Erfreulich war der Sieg von Nachwuchshoffnung Michael Köhler der zuletzt schon aufsteigende Tendenz gezeigt hatte. Seinen lehrbuchmäßig vorgetragenen Angriff krönte er mit einem durchschlagenden Läuferopfer. Allerdings konnte Werner Klüber seine leicht passivere Stellung nicht halten. Dadurch dass Helmut Lindner und Spitzenbrett Michael Ziegler nur ein Remis erreichten, lag Prichsenstadt nun 3:4 hinten. Nur ein Sieg in der letzte Partie von Wolfgang Schmitz hätte noch etwas gerettet. Mannschaftsdienlich wich er nun allen möglichen Remisfortsetzungen aus. Das Risiko wurde aber nach gut fünf Stunden nicht belohnt. Somit ging der Mannschaftsvergleich verloren und die Abstiegsränge rücken wieder näher.

Um sicher die Klasse zu halten, sollte in einer der letzten beiden Runden noch einmal gepunktet werden. (tst)

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