KEGELN

Marktbreits Männer mit Mannschaftsrekord

Während die Gäste an den Bahnen verzweifeln, schießen sich die Marktbreiter zu Hause in neue Höhen. Nach klarem Sieg gehen sie nun ins Duell mit ihrem ersten Verfolger.
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Marktbreits Frank Wille presste aus der Kugel immerhin starke 599 Punkte heraus. Foto: Foto: Hartmut Hess
Landesliga Nord Frauen

 

SKV Bad Brückenau – SSV Warmensteinach 2:6  
SKK Bischberg – Hubertus Schönbrunn 4:4  
TSV Breitengüßbach – ESV Schweinfurt 7:1  
Germania Marktbreit – Post Franken Coburg 7:1  

 

 

1. (1.) TSV Breitengüßbach 10 58 17 : 3  
2. (2.) ESV Schweinfurt 10 52.5 14 : 6  
3. (3.) Hubertus Schönbrunn 10 48.5 14 : 6  
4. (5.) SSV Warmensteinach 10 48 13 : 7  
5. (4.) SKK Bischberg 10 46.5 12 : 8  
6. (6.) SKV Bad Brückenau 10 36 10 : 10  
7. (8.) Germania Marktbreit 10 37 7 : 13  
8. (7.) RSC Concordia Oberhaid 9 31 6 : 12  
9. (9.) DT Grafenrheinfeld 9 21.5 4 : 14  
10. (10.) CT Post Franken Coburg 10 13 1 : 19  

 

Germania Marktbreit – Post Franken Coburg 7:1 (3088:2646). Im Abstiegskampf hat sich Marktbreit mit einem Heimsieg erst einmal Luft verschafft. Theresa Tiedemann hatte im ersten Drittel die ersten beiden Bahnen gesichert, der dritte Satz ging an Barbara Kessel. Im Schlussdurchgang wendete sich dann das Blatt wieder, die Marktbreiterin errang den Mannschaftspunkt. Im Parallelduell bekam Nadine Malloy den nächsten Mannschaftspunkt mehr als nur auf dem Silbertablett serviert. Obwohl sie nie richtig ins Spiel fand, übertraf sie das Katastrophenergebnis ihrer Konkurrentin deutlich und machte sogar einige Kegel für das Mannschaftsergebnis gut.

Im mittleren Drittel setzte sich dieses Bild nahtlos fort. Julia Weiß und Yvonne Schneider spielten sicher auf gutem Niveau und nahmen beruhigende 2:0-Satzführungen mit in die zweite Hälfte. Weiß legte sogar noch zu und hatte Margot Schumann am Ende über 100 Kegel abgenommen. Schneider spielte konstant weiter, gewann auch die übrigen beiden Sätze und brachte Ursula Beyer ebenfalls um eine Menge Kegel. Angesichts der 4:0 Mannschaftspunkte und 382 Kegeln Vorsprung geriet der Schlussabschnitt zum reinen Schaulaufen, bei dem aber natürlich auch die beiden übrigen Marktbreiterinnen punkten wollten – und dies gelang zumindest einer.

Christine Schneider hatte gut begonnen und wurde nach dem ersten Satz für Katharina Kleinschroth ausgewechselt. Obwohl die Coburgerin Juliane Geyer nicht sonderlich erfolgreich spielte, gelang es Kleinschroth wegen meist schwacher Durchgänge nicht, noch weitere Sätze und damit den nächsten Mannschaftspunkt zu verbuchen. Dies gelang auf der anderen Seite Anja Obernöder, die lange Zeit klar auf die Tagesbestleistung zusteuerte. Doch im letzten Durchgang wusste sie das Niveau nicht mehr zu halten und verlor den Satz an Sarah Senftleben. Dies änderte aber nichts mehr am ungefährdeten Sieg gegen die mannschaftlich unterirdischen Gäste, die sieglos am Tabellenende verharren.

Germania Marktbreit

Theresa Tiedemann 3:1 (509:477)

Nadine Malloy 4:0 (493:348)

Julia Weiß 4:0 (554:440)

Yvonne Schneider 4:0 (529:438)

Christine Schneider/ Katharina Kleinschroth 1:3 (455:478)

Anja Obernöder 3:1 (548:465)

Bezirksoberliga Männer

 

Germania Marktbreit – SG Dittelbrunn 7:1  
TSV Hollstadt – Bavaria Karlstadt II 7:1  
Alle Neun Sand – SKK Haßfurt 6:2  
Scharfes Eck Röthlein – DJK Kirchaich 3:5  
ESV Schweinfurt II – Dreieck Schweinfurt 2:6  

 

 

1. (1.) Germania Marktbreit 10 60 18 : 2  
2. (2.) Dreieck Schweinfurt 10 53.5 16 : 4  
3. (3.) SG Dittelbrunn 10 42 12 : 8  
4. (4.) Scharfes Eck Röthlein 10 44.5 11 : 9  
5. (6.) Alle Neun Sand 10 41 9 : 11  
6. (5.) SKK Haßfurt 10 34 9 : 11  
7. (9.) DJK Kirchaich 10 30.5 8 : 12  
8. (7.) ESV Schweinfurt II 10 35 6 : 14  
9. (8.) Bavaria Karlstadt II 10 31 6 : 14  
10. (10.) TSV Hollstadt 10 28.5 5 : 15  

 

Germania Marktbreit – SG Dittelbrunn 7:1 (3297:3004). Mit neuem Mannschaftsbahnrekord sind Marktbreits Männer in die Rückrunde gestartet. Ihr Sieg geriet von Beginn an nie in Gefahr, da die Dittelbrunner sich nicht mit den Bahnen anfreunden konnten und deshalb rasch aufsteckten.

Der junge Yannick Haaf bekam es im ersten Drittel mit einem – nach der Papierform – besten Gästespieler zu tun. Nach kurzer Findungsphase spielte er ein starkes erstes Abräumen, und mit drei konstant guten Bahnen hatte er Fabian Kügel schnell und mit persönlicher Bestleistung bezwungen. Im Parallelduell war Eberhard Knöchel ebenfalls kaum gefordert. Christian Rüth kam im zweiten Durchgang nicht in die Gänge und blieb drei Bahnen lang teilweise weit unter Form. Dennoch nahm er gegen Sebastian Achatz eine 2:1-Führung in den Schlusssatz, in dem er in die Spur kam und das Duell über die Ziellinie brachte.

Im anderen Spiel eilte Frank Wille in Riesenschritten davon. Er gewann den vierten Mannschaftspunkt und hatte im letzten Wurf die Chance auf einen weiteren 600er. Bei 4:0 Mannschaftspunkten und 298 Kegeln Vorsprung war die Partie zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, so dass die Punktverluste im Schlussdrittel leicht zu verschmerzen waren. Nun fahren die Marktbreiter am Samstag als Spitzenreiter zum ersten Verfolger nach Schweinfurt.

Germania Marktbreit

Yannick Haaf 4:0 (589:509)

Eberhard Knöchel 4:0 (555:460)

Christian Rüth 3:1 (518:504)

Frank Wille 4:0 (599:490)

Simon Hanselmann 2:2 (517:510)

Roland Knieling 1,5:2,5 (519:531)

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