KEGELN: REGIONALLIGA FRAUEN

Marktbreit in der Breite und Spitze stärker

Auf ihre „stärkste Saison aller Zeiten“ blicken Marktbreits Frauen. Mit diesem Rückenwind wollen sie auch im zweiten Jahr Erfolge schreiben.
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Marktbreits Keglerinnen in der Saison 2016/17 (von links): Trainer Markus Lohmüller, Katharina Kleinschroth, Theresa Striffler, Julia Weiß, Sonja Christ, Ute Endres, Yvonne Schneider, Natascha Spiegel. Foto: Foto: Hartmut Hess

Die Keglerinnen von Germania Marktbreit waren vergangenen Herbst zuversichtlich in ihre erste Regionalliga-Saison gegangen und hatten mit Rang fünf einen ordentlichen Auftritt hingelegt. Jetzt sieht die Mannschaft um Spielführerin Ute Endres der Saison noch optimistischer entgegen. Alles ist im Lot, nichts deutet auf ähnliche Personalsorgen hin wie in der vergangenen Runde.

Einst waren Anja Obernöder und Julia Weiß die Leistungsträgerinnen, die sich abhoben. Doch inzwischen hat die Mannschaft vom Leistungsvermögen in der Spitze und in der Breite deutlich zugelegt. „Wir haben vergangene Saison unsere beste Runde aller Zeiten gespielt“, sagt Julia Weiß – und das obwohl Katharina Fuchs für die komplette Runde ausgefallen war. Am oberen Level agierten Julia Weiß mit einem Saisonschnitt von 536 Holz und Yvonne Schneider (524), die damit im Einzel-Ranking aller Spielerinnen der Regionalliga Oberfranken/Unterfranken die Plätze sechs und sieben einnahmen.

Doch bildete das Duo nur die Spitze, denn auch ihre Kolleginnen legten merklich zu. Das liegt vermutlich daran, dass die Mannschaft eingespielt ist, die Chemie stimmt und die Marktbreiterinnen ziemlich routiniert sind. Mit 29 Jahren ist Nadine Malloy das Küken des Teams, und auch sie wusste mit guten Leistungen zu überzeugen. Die Mannschaft wirkt ausgeglichen, hat kein allzu großes Leistungsgefälle in ihren Reihen und kann dadurch viel variieren.

„Yvonne Schneider und unser Trainer Markus Lohmüller haben uns recht gut in der vergangenen Saison aufgestellt“, sagt Julia Weiß über das Erfolgsrezept der vergangenen Saison. Denn heutzutage ist die Aufstellung eminent wichtig, um mit der passenden Taktik möglichst viele Einzel- und Mannschaftspunkte einzufahren. Das hat die Germania vergangene Runde als Aufsteiger gut umgesetzt. Mit dem Positiv-Ergebnis von 20:16 Punkten erreichte sie den sicheren Platz fünf.

„Natürlich zählt erst einmal der Klassenerhalt“, sagt Julia Weiß. Sie hält es aber für realistisch, dass sie sich mit ihrer Mannschaft in sicheren Tabellen-Gefilden einnistet. Dazu wollen auch Natascha Spiegel und Theresa Tiedemann ihren Teil beitragen, und für den Fall der Fälle gibt es im Verein weitere Alternativen. Die Gelegenheit für einen gelungenen Saisonstart bietet sich den Germania-Damen am Sonntag beim oberfränkischen TSV Lahm. Dort wollen sie an ihre „beste Runde aller Zeiten“ anknüpfen.

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