HANDBALL: BEZIRKSOBERLIGEN

Mainfrankens Motscha wirft 17 Tore

Schlusslicht Gerolzhofen hatte nach fünf Spielen durchschnittlich 32,4 Tore kassiert. Nach dem Spiel gegen Aufsteiger Mainfranken sind es 33,6.
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Mainfrankens Denis Motscha war beim Sieg gegen Gerolzhofen nicht zu bremsen. Foto: Foto: Andreas Stöckinger
Bezirksoberliga Männer

 

SpVgg Giebelstadt – TSV Rödelsee 25:31  
FC Bad Brückenau – TSV Lohr II 27:25  
HSG Mainfranken – TV Gerolzhofen 40:24  
HSC Bad Neustadt II – HSG Volkach 24:24  

 

 

1. (5.) FC Bad Brückenau 5 3 2 0 161 : 141 8 : 2  
2. (2.) TSV Rödelsee 5 4 0 1 150 : 132 8 : 2  
3. (1.) SV Michelfeld 5 4 0 1 142 : 111 8 : 2  
4. (4.) HSG Volkach 6 3 2 1 179 : 182 8 : 4  
5. (3.) TSV Lohr II 6 3 1 2 172 : 154 7 : 5  
6. (6.) SpVgg Giebelstadt 6 3 0 3 147 : 172 6 : 6  
7. (7.) TV Marktsteft 4 2 0 2 130 : 94 4 : 4  
8. (9.) HSG Mainfranken 4 2 0 2 114 : 106 4 : 4  
9. (8.) TSV Partenstein 4 1 1 2 108 : 115 3 : 5  
10. (10.) MHV Schweinfurt 4 0 2 2 106 : 116 2 : 6  
11. (11.) HSC Bad Neustadt II 5 0 2 3 110 : 135 2 : 8  
12. (12.) TV Gerolzhofen 6 0 0 6 141 : 202 0 : 12  

 

HSG Mainfranken – TV Gerolzhofen 40:24 (17:13). Neben sich standen die Mainfranken in den ersten zehn Minuten. Ein 0:5 leuchtete auf der Anzeigetafel. „Nach dem verschlafenen Start haben wir sie besser in den Griff bekommen“, berichtete Spieler Dominik Ruschin. Die Basis zum Erfolg legten die Gastgeber in der Abwehr. Dahinter glänzten Simon Dornberger und Christian Teske im Tor. Ab dem 13:12 übernahmen sie die Führung und setzten sich bis zur Halbzeit mit vier Toren ab. Ein zweites Mal ließen sich die Mainfranken nicht überrumpeln: „Wir sind sehr gut in die zweite Halbzeit gestartet, spielten konsequent und bauten den Vorsprung aus“, berichtete Ruschin. Ballgewinne in der Abwehr nutzten die Mitspieler zu schnellen Toren.

Mainfranken: Motscha 17, Uhl 5, Eckert 4, Gattenlöhner 4, Schmitt 3, Groth 2, Ruschin 2, Markert 2, Kümmel 1. Gerolzhofen: Hausmann 6, Krapf 5/2, Weinbeer 2, Rieger 2, Keller 2, Böhm 2, Käb 2, Lauerbach 1, Schmitt 1, Schättler 1.

SpVgg Giebelstadt – TSV Rödelsee 25:31 (11:13). Mit dem besseren Start setzte sich Rödelsee bis Mitte der ersten Halbzeit auf 8:4 ab. „Wir hatten das Gefühl, dass wir stets die richtige Antwort auf das Spiel des Gegners haben“, meinte Informant Erik Großmann. Giebelstadt holte jedoch zum 10:10 auf und wechselte mit einem Rückstand von nur zwei Toren die Seiten. „Knackpunkt des Spiels war, als der Gegner sich nach der Halbzeit absetzen konnte“, meinte Giebelstadts Trainer Andreas Michel. Diesen Vorsprung verwaltete Rödelsee clever. „Unsere Fehlerquote war zu hoch“, meinte Michel. Großmann hob zudem die Torhüterleistung seiner Mannschaft hervor, wodurch der Gegner seinen Rückstand nicht mehr entscheidend verringern konnte.

Giebelstadt: Rhein 6, Ackermann 5/2, Schnapp 3/2, Binder 3, Eberth 3, Kemmer 2, Beisheim 1, Michel 1, Kosmehl 1. Rödelsee: Pruy 12/3, Suchy 7, Häckner 5, Reichhard 3/1, Burger 1, Wandler 1, Burkholz 1, Deppisch 1.

HSC Bad Neustadt II – HSG Volkach 24:24 (9:10). Oft spielen die Volkacher nicht sonntags, und das hat laut Trainer Stefan Knötgen seinen Grund: „Wir haben mit zu wenig Tempo und zu wenig Engagement gespielt. Sowohl die Abwehr als auch der Angriff waren nicht auf der Höhe.“ Die noch sieglosen Gastgeber lagen zwischenzeitlich mit 13:11 in Führung, aber Volkach holte sich mit einer Vier-Tore-Serie den Vorsprung zurück. „Wir haben zu viele gute Chancen ausgelassen“, erklärte Knötgen, weshalb Volkach sich in einer ausgeglichenen Partie nicht deutlicher absetzen konnte. In der letzten Minute traf Daniel Fröstl mit einem Siebenmeter noch einmal zur letzten Führung, doch fünf Sekunden vor Schluss erzielte Philipp Wilm den Ausgleich.

Bad Neustadt: Kleinhenz 8/3, Wagenbrenner 5/2, Finke 5, Philipp Wilm 2, Stöhr 1, Patrick Wilm 1, Groksch 1, Beetz 1. Volkach: Fröstl 8/6, Nils Lutz 4, Kimmel 4, Götz 3, Seitzer 3, Baumann 1, Müller 1.

Bezirksoberliga Frauen

 

TV Großlangheim – TG Heidingsfeld 23:14  
SpVgg Giebelstadt – TSG Estenfeld 17:17  
TV Marktsteft – TSV Lohr 24:20  
HSV Bergtheim II – VfL Spfr. Bad Neustadt 32:25  

 

 

1. (1.) HSV Bergtheim II 4 3 1 0 97 : 87 7 : 1  
2. (3.) TV Marktsteft 4 3 0 1 95 : 77 6 : 2  
3. (2.) VfL Spfr. Bad Neustadt 3 2 0 1 91 : 72 4 : 2  
4. (4.) TG Höchberg 2 1 1 0 51 : 50 3 : 1  
5. (5.) TG Heidingsfeld 4 1 1 2 83 : 90 3 : 5  
6. (7.) SpVgg Giebelstadt 4 1 1 2 75 : 85 3 : 5  
7. (10.) TV Großlangheim 3 1 0 2 65 : 68 2 : 4  
8. (6.) DJK Waldbüttelbrunn 3 1 0 2 63 : 78 2 : 4  
9. (9.) TSG Estenfeld 2 0 1 1 32 : 40 1 : 3  
10. (8.) TSV Lohr 3 0 1 2 61 : 66 1 : 5  

 

TV Großlangheim – TG Heidingsfeld 23:14 (14:6). Ihren ersten Sieg feierten Großlangheims Handballerinnen gegen Heidingsfeld. Das Spiel lief von Anfang in ihre Richtung. Mit einem 9:0-Start nach 20 Minuten legten die Gastgeberinnen den Grundstein für ihren späteren Erfolg. „Wir haben uns einen Vorsprung erarbeitet, so dass der Sieg dann nicht mehr in Gefahr geriet“, erklärte Spielerin Melanie Dürr. Gegen personell geschwächte Gäste, die ohne ihre bislang erfolgreichsten Werferinnen Nadine Baunach und Brigitte Orf angetreten waren, hatte Großlangheim aufgrund einer guten Mannschaftsleistung leichtes Spiel. „Noch war nicht alles, wie es sein sollte, aber wir sind zufrieden und haben endlich die ersten zwei Punkte“, erklärte Dürr.

Großlangheim: Kutschera 5/1, Anna Saum 5, Barbara Saum 5, Dürr 3, Bergmann 2, Bienert 1, Glaser 1, Hemberger 1. Heidingsfeld: Wolfram 5/4, Zerhusen 2, Kreutzer 2, Graf 1, Krstevska 1, Kuhn 1, Arnold 1/1, Seitz 1.

SpVgg Giebelstadt – TSG Estenfeld 17:17 (8:9). Am Ende sah Giebelstadts Trainer Mario Bitzek „ein leistungsgerechtes Unentschieden“. Trotzdem fand er das Ergebnis „unglaublich ärgerlich“, da seine Mannschaft „Chancen für zwei Spiele“ ausgelassen habe. Er stellte eine Verbesserung zur vorherigen Partie, der deutlichen Niederlage in Heidingsfeld, fest. „Wir haben weniger Fehler gemacht und weniger Bälle verworfen. Aber wir machen vorne die Würfe nicht rein“, haderte er. Am Ende fehlte den Giebelstädterinnen auch das Quäntchen Glück. Mit der Schlusssirene fiel das Siegtor, das der Schiedsrichter aber nicht mehr zählen ließ. Bitzek bestätigte dessen Entscheidung: „Wir haben zu lange gebraucht. Das hat er richtig gesehen.“

Giebelstadt: Alicia Bitzek 9/3, Steinshorn 3/2, Paul 2, Henkelmann 1, Sina Bitzek 1, Merz 1. Estenfeld: Schaub 5/4, Hauser 3, Walter 3, Förster 2, Heiler 2, Dürr 1, Schrooten 1.

TV Marktsteft – TSV Lohr 24:20 (16:9). Lange Zeit führten die Gastgeberinnen ungefährdet. Erst als Lohr in der Schlussphase bis auf drei Tore aufgeholt hatte und noch fünf Minuten verblieben, kribbelte es leicht, doch brachten sie ihren Vorsprung über die Zeit. „Uns ging die Kraft aus, nachdem unsere A-Jugend-Spielerinnen zwei Stunden zuvor ein Spiel hatten“, erklärte Trainerin Valentina Dennerlein, die von Viliam Vitkovic vertreten wurde. Zuvor war bei ihnen die erste und zweite Welle wie am Schnürchen gelaufen. Zwischendurch setzten sie sich mit sieben Toren ab. Gegen die in der zweiten Halbzeit hart verteidigenden Lohrerinnen mussten die jungen Stefterinnen einiges einsteckten, setzten sich aber letztendlich durch.

Marktsteft: Ina Hertlein 8/2, Wendel 4, Müller-Scholden 4/2, Lenzer 3, Greta Hirsch 3, Hirsch 1, Jule Hertlein 1. Lohr: Matreux 6, Büttner 5/3, Janina Dildey 2, Brey 2, Bernard 2, Anna-Lena Dildey 1, Steigerwald 1, Völker 1.

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