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HANDBALL: LANDESLIGA NORD FRAUEN

Mainfranken zittert weiter

Nach einer erneuten Niederlage deutet für die HSG Mainfranken vieles auf ein Abstiegs-Endspiel hin. Einen Lichtblick immerhin gibt es in der Mannschaft.
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Ernste Mienen zum verlorenen Spiel: Mainfrankens Trainer Georg Kränzler mit Nina Markert. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Der Kampf um den Klassenverbleib gerät für die Handballerinnen der HSG Mainfranken zur absoluten Zitterpartie. Nach dem 20:26 (6:11) am Samstag gegen die SG DJK Regensburg deutet vieles auf ein „Finale“ am letzten Spieltag daheim ge-gen den TV Helmbrechts hin. Allerdings könnten die zwei Punkte dann auch entscheidend sein, um die Reserve des HSV Bergtheim auf Distanz zu halten.

Nach dem Spiel gegen Regensburg versprühte Trainer Georg Kränzler etwas Optimismus. „Wir müssen diese Leidenschaft und den Kampf für die nächsten beiden Spiele mitnehmen, um vielleicht einmal das Glück zu erzwingen.“ Ein Lichtblick war, dass an diesem Abend Melanie Meyer wieder mitmischte – allerdings erst nach der Halbzeit und beinahe nur in der Abwehr. „Mal sehen, wie es ihrem Knie in den Tagen danach geht. Klar kann sie noch ein Faktor werden, aber nur in der Abwehr“, bremste Kränzler die Erwartungen.

Die Erfahrung der 26-Jährigen tat ihrer teils arg verunsichert wirkenden Mannschaft sichtlich gut. Ohne die bis Saisonende verletzt ausfallenden Carolin Trabold, Isabella Renner und Merle Haarbrücker musste das Team auf Kräfte der Bezirksoberliga-Reserve zurückgreifen, die dort als Letzte abgestiegen war. So zeigte sich die HSG ungemein fehlerhaft, mit einer Vielzahl technischer Mängel, viel zu zaghaft im Eins-gegen-Eins und zu langsam. Vor allem Regensburgs erfahrene Rückraum-Akteurin Katrin Probst nutze das gerne. Trotzdem hätten die Mainfranken in die Nähe eines Sieges kommen können.

Als Selina Golm nach 38 Minuten plötzlich auf 11:13 verkürzte und Jasmin Arlt später auf 12:14, schien die Wende greifbar. Zu der Zeit ließ der Gast in Probst und Wallner seine beiden überragenden Spielerinnen auf der Bank. Beide kamen dann wieder, bei Mainfranken schlich sich erneut der Fehlerteufel ein, dazu fabrizierte der Angriff gegen die offensivere Deckung der Gäste kaum mehr Druck. Auf einmal hieß es 13:20 (47.) – und die Partie war gelaufen. Am Ende versöhnte manch couragierte Szene seiner jungen Schützlinge Kränzler ein wenig.

Mainfranken: Julia Meyer 3, Nadine Markert 3, Melanie Meyer 3/2, Selina Golm 2, Jasmin Arlt 2, Julia Flohr 2, Janina Ruschin 2/1, Nina Markert 1, Nicole Meulenkamp 1, Anja Muther 1. Regensburg: Kathrin Probst 8, Karin Wallner 6/2, Ronja Hauck 4, Kerstin Schmid 3/1, Sandra Sailer 2, Simone Hauer 2/2, Nadine Heiligtag 1.

Landesliga Nord Frauen
 
Nabburg/Schwarzenfeld – HC Sulzbach-Rosenberg 21:28  
HSG Mainfranken – SG Regensburg 20:26  
TV Münchberg – SV Obertraubling 18:24  
SG Schwabach/Roth – HSV Bergtheim II 27:24  
Mintraching/Neutraubl. – TV Weidhausen 28:16  
HG Ingolstadt – 1. FCN Handball 25:31  
HG Kunstadt – TV Helmbrechts    
 
1. (1.) 1. FCN Handball 24 20 2 2 743 : 534 42 : 6  
2. (2.) HC Sulzbach-Rosenberg 24 19 1 4 611 : 487 39 : 9  
3. (3.) SG Schwabach/Roth 24 19 0 5 638 : 496 38 : 10  
4. (4.) Mintraching/Neutraubl. 24 17 0 7 629 : 520 34 : 14  
5. (6.) SV Obertraubling 24 14 1 9 595 : 545 29 : 19  
6. (5.) HG Ingolstadt 24 14 0 10 694 : 648 28 : 20  
7. (7.) SG Regensburg 24 13 2 9 607 : 590 28 : 20  
8. (8.) Nabburg/Schwarzenfeld 24 11 1 12 601 : 603 23 : 25  
9. (9.) TV Weidhausen 24 9 0 15 562 : 611 18 : 30  
10. (10.) HSG Mainfranken 24 8 1 15 498 : 568 17 : 31  
11. (12.) TV Helmbrechts 23 7 2 14 541 : 605 16 : 30  
12. (11.) HSV Bergtheim II 24 8 0 16 635 : 657 16 : 32  
13. (13.) HG Kunstadt 23 2 0 21 446 : 653 4 : 42  
14. (14.) TV Münchberg 24 1 0 23 400 : 683 2 : 46  

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