SCHACH

Kitzinger feiern Saisonpremiere

Viertes Spiel - vierte Niederlage! Warum sich die Kitzinger trotzdem freuen können.
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Schach (mba)

Landesliga Nord

 

SC Kitzingen 05 – SC SW Nürnberg Süd 1,5 : 6,5  
SC Nürnberg II – SK Schweinfurt 2000 5,5 : 2,5  
SC Forchheim – SV Würzburg 6,5 : 1,5  
SC Bamberg – SK Klingenberg 5,0 : 3,0  
SK Schwandorf – SK Kelheim 4,5 : 3,5  

 

 

1. (1.) SC SW Nürnberg Süd 4 4 0 0 24,5 8  
2. (2.) SC Forchheim 4 4 0 0 21,5 8  
3. (3.) SK Schwandorf 4 3 0 1 20,5 6  
4. (5.) SC Nürnberg II 4 2 2 0 18,5 6  
5. (7.) SC Bamberg 4 2 0 2 16,5 4  
6. (4.) SK Schweinfurt 2000 4 2 0 2 15,5 4  
7. (6.) SK Kelheim 4 1 1 2 15,5 3  
8. (8.) SK Klingenberg 4 0 1 3 12,0 1  
9. (9.) SV Würzburg 4 0 0 4 8,5 0  
10. (10.) SC Kitzingen 05 4 0 0 4 7,0 0  

 

SC Kitzingen 05 – SC SW Nürnberg Süd 1,5:6:5

Die vierte Runde der Landesliga Nord brachte für Kitzingens erste Mannschaft die erwartet klare Heimniederlage gegen den Topfavoriten. Die Gäste von der Noris hatten sich zu Saisonbeginn aus der Konkursmasse des aufgelösten Ligakonkurrenten SK Zirndorf bedienen können und mehrere Spitzenspieler an Land gezogen. So waren sie auch ohne drei Stammspieler deutlich favorisiert nach Kitzingen gereist.

Dennoch entwickelte sich ein spannender Kampf, der zunächst die Gastgeber vorne sah. Karl-Heinz Kannenberg widerlegte routiniert die zu optimistischen Angriffsversuche von Johannes Fischer und brachte nach fast vier Stunden die Kitzinger in Führung. Es war der erste Kitzinger Einzelsieg in dieser Saison (1:0).

Dagegen verloren fast zeitgleich Georg Kwossek und Konstantin Kunz ihre Partien. Beide schienen ganz ordentlich aus der Eröffnung gekommen zu sein, verzettelten sich aber in der Phase vor der Zeitkontrolle und wurden positionell von Melina Siegl und Gerhard Reis überspielt (1,0:2,0).

Ähnlich erging es Markus Sendner. Der Mannschaftsjunior konnte bis weit ins Mittelspiel die Partie gegen Klaus Meulner offen gestalten und wollte dann seinen Gegner in Zeitnot taktisch überrumpeln. Dieser Schuss ging jedoch nach hinten los. Der Kitzinger wurde ausgekontert und fand sich in einem völlig verlorenen Endspiel wieder (1,0:3,0).

Matthias Basel geriet bereits aus der Eröffnung in eine äußerst passive Position, die sich nur mit großer Mühe halten ließ. Nach der Zeitkontrolle aber spielte der Nürnberger Karsten Bunk seinen Vorteil routiniert aus und fiel auch nicht mehr auf die taktischen Fallen hinein (1,0:4,0).

Beinahe den zweiten Kitzinger Vollerfolg erzielte Tobias Volkamer. Er überspielte Arthur Paul völlig und konnte sich die Gewinnfortsetzungen quasi selbst aussuchen. Doch offensichtlich sah er den Wald vor lauter Bäumen nicht und griff mehrfach fehl. Das verbliebene Turmendspiel war dann nicht mehr zu gewinnen. So blieb nur ein halber Punkt (1,5:4,5).

Auch Istok Ferlan kämpfte seit geraumer Zeit um einen halben Punkt. Nachdem er sich in der Eröffnung bereits auf eine dubiose Fortsetzung eingelassen hatte, verpasste er in der Folge einige Möglichkeiten und nach und nach neigte sich die Waagschale zugunsten von Peter Wiemer. Trotz über fünfstündiger Verteidigung ging der Punkt schließlich doch an den Gästespieler (1,5:5,5).

Ein ähnliches Schicksal ereilte am Spitzenbrett Alparslan Yalcin. Zähe Verteidigung führte gegen den erfahrenen Nürnberger Spitzenspieler Volker Kraft nicht zum Erfolg. Kleine Ungenauigkeiten, mit bloßem Auge kaum zu erkennen, wurden vom Gegner gnadenlos ausgenutzt und summierten sich zum Sieg für Nürnberg (1,5:6,5).

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