Kirchschönbach
Fussball Kreisliga 1 SW

Kirchschönbach erwartet Geesdorf zum Derby

Ein Sieg brachte das Selbstvertrauen zurück, ein Hoffnungsträger kehrt im Sommer zurück - Kirchschönbach/Prichsenstadt gibt sich im Kampf um den Klassenerhalt nicht geschlagen und greift an.
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Noch bis Rundenende müssen die Kirchschönbach/Prichsenstädter ohne Andreas Loebl versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen. Nächste Saison wird er dem Team wieder zur Verfügung stehen. Foto: Sterzbach
Noch bis Rundenende müssen die Kirchschönbach/Prichsenstädter ohne Andreas Loebl versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen. Nächste Saison wird er dem Team wieder zur Verfügung stehen. Foto: Sterzbach

SV Kirchschönbach/Prichsenstadt - FC Geesdorf (1:5; Karsamstag, 16 Uhr).

Bis letzten Sonntag hatte der SV Kirchschönbach/Prichsenstadt (15./8) auswärts gerade einmal zwei Tore geschossen. Im Hinspiel in Geesdorf (2./32) erfreute sich das Schlusslicht Anfang August am zwischenzeitlichen Anschlusstor von Christian Loebl. Anfang November in Wiesentheid war es wiederum Loebl, der in der Schlussphase noch einmal verkürzte. Beim 2:0 in Theilheim trugen sich zwei weitere Akteure in die Liste der Auswärtstorschützen ein. Matthias Weiß und Alexander Rimer sorgten für die Tore drei und vier sowie die Punkte eins, zwei und drei auf gegnerischen Plätzen.
"Dass wir in Führung gingen, hat uns Selbstvertrauen gegeben", wusste Spielertrainer Sebastian Saugel nach 18 Minuten den Grundstein zum Erfolg gelegt. Rimer setzte nach, der Gegner kam nicht mehr zurück. "Jeder hat diesmal wieder für den anderen gekämpft", stellte Saugel zurückgekehrte Tugenden fest. Auf der anschließenden Heimfahrt im Bus herrschte allseits große Erleichterung: "Es tat uns allen unheimlich gut, endlich wieder einmal gewonnen zu haben", hob der zwar erhoffte, aber zuletzt nicht mehr erwartete Sieg sogleich die Stimmung.
In der Tabelle zog die Mannschaft mit Konkurrent Kleinlangheim an vorletzter Stelle gleich - beide haben nun acht Punkte, wobei Kirchschönbach ein Spiel weniger absolvierte. Können sie nun doch noch die Klasse halten, hellen sich die Aussichten nach einer schwierigen Saison mit der Rückkehr von Andreas Loebl nach einem Jahr in Wiesentheid wieder auf. Zusammen mit dem drei Jahre jüngeren Saugel war der 31-Jährige als Antreiber und Anführer beim Durchmarsch von der A-Klasse bis in die Kreisliga dabei. Zusammen mit ihm wird er die Mannschaft in der nächsten Saison wieder antreiben und anführen, nachdem es Thorsten Seufert als Spielertrainer nach Oberscheinfeld zieht. Im Heimspiel (in Kirchschönbach) gegen das zuletzt mit 5:3 in Herlheim siegreiche Geesdorf sind die Erwartungen gering. Auch die folgenden Heimspiele gegen Herlheim und Abtswind II gilt es zu überstehen, ehe Mitte bis Ende April entscheidende Spiele gegen Kleinlangheim und zwei Mal gegen die Reserve der FT Schweinfurt bevorstehen.
Die aktuellen Gäste sind derzeit nach Punkten die auswärts erfolgreichste Mannschaft der Liga, allerdings am langen Wochenende in doppelter Mission unterwegs. Am Ostermontag (15 Uhr) versucht das Team um Trainer Hassan Rmeithi seine im letzten Jahr märchenhaften Erfolge im zweiten Toto-Pokal-Wettbewerb dieser Saison fortsetzen. Dazu müssen sie den baldigen Kreisligisten Oberschwarzach aus dem Rennen schießen, der saisonübergreifend 43 von 44 Ligaspielen gewann.


TSV Theilheim - TSV Abtswind II (1:6; Karsamstag, 16 Uhr).


In Eßleben musste sich Abtswind II (6./27) mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Zwei Mal schepperten Schüsse ans Aluminium. Somit freute sich der frühere Stürmer Velibor Teofilovic über sein erstes Zu-Null-Spiel als Torhüter. Doch der zweite Platz geriet mit fünf Punkten aus der Sicht. Abwarten, ob die vor ihnen platzierten Teams patzen, und selbst die eigene Aufgabe gegen das zuletzt in Kirchschönbach unterlegenen Theilheim (12./18) so souverän wie zu Hause im Hinspiel erfüllen - darauf stützen sich aktuell die Hoffnungen der Abtswinder.


SV Herlheim - FSG Wiesentheid II (1:3; Karsamstag, 16 Uhr).


Zwei Plätze kletterte Wiesentheid II (10./21) durch den Sieg in Rieden nach oben. Bei einem Vorsprung von elf Punkten auf die Reserve der Freien Turner aus Schweinfurt und den Konkurrenten aus Rieden und Theilheim unter sich sieht Trainer Thomas Weigand ein geruhsames Frühjahr auf die Seinen zukommen. In Herlheim (3./29), das nach 13 ungeschlagenen Spielen, zu Hause gegen Geesdorf eine entscheidende Niederlage kassierte, steht den Gästen eine schwierige Aufgabe bevor. Unglaublich: Die Gastgeber bestreiten ihr siebtes Heimspiel in Folge!


VfL Kleinlangheim - TSV Waigolshausen (0:2; Karsamstag, 16 Uhr).


Was sich am letzten Sonntag in Kleinlangheim (14./8) abspielte, darüber wird im Sportheim noch lange gesprochen werden. Vier Platzverweise (drei Mal Rot, einmal Gelb-Rot) in einem Spiel - Informant Patrick Langguth konnte sich nicht erinnern, dass es eine solche Kartenflut schon einmal beim VfL gegeben hätte. Dominik Hubert, Alexander Rennert und Markus Golombek müssen aussetzen, wenn am heutigen Samstag das nächste Heimspiel ins Haus steht. Waigolshausen (8./23) bestreitet sein sechstes Auswärtsspiel in Folge. Seit mehr als fünf Monaten spielte der TSV nicht an heimischer Jahnstraße.
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