FUSSBALL: RELEGATION AM DONNERSTAG

Hopferstadt hofft auf Hilfe von außen

Im zweiten und womöglich entscheidenden Auftritt wird Trainer Erwin Klafke fehlen. Dafür sollen Jürgen Mayer und die Fans in die Bresche springen.
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Nur nicht aushebeln lassen: Moritz Dopf (links) will mit Hopferstadt in die Kreisliga aufsteigen. Foto: Foto: Alexander Rausch

Relegation zur Kreisklasse Würzburg

SB DJK Würzburg – FC Hopferstadt (Donnerstag, 18.30 Uhr)

Groß war die Freude beim FC Hopferstadt nach dem ersten gewonnenen Relegationsspiel gegen den ASV Rimpar II. Wieder hatte der Vizemeister der Kreisklasse 2 einen aufopferungsvollen Kampf geliefert und damit seinen spielerisch überlegenen Kontrahenten mit 3:2 nach Verlängerung in die Knie gezwungen. Vor allem in der Abwehr hatten Marius Graf und sei-ne Kollegen ein kaum zu knackendes Bollwerk errichtet. Nur selten fanden die Rimparer eine Lücke, um zu Tormöglichkeiten zu kommen. Sie schieden aus und spielen nächste Saison Kreisklasse.

Ein ähnliches Spiel wie gegen Rimpar erwartet die Schwarzweißen nun auch gegen die DJK Würzburg, die in der Kreisklasse 1 Zweiter wurde und hinter dem souveränen Meister ETSV Würzburg spielerisch zu überzeugen wusste. In Hopferstadt überlässt man nichts dem Zufall, wie Jürgen Mayer berichtet. „Wir haben uns über den Gegner informiert und werden uns wieder akribisch vorbereiten.“ Mayer wird in diesem und vielleicht einem weiteren Spiel für Trainer Erwin Klafke in die Bresche springen, der schon im Urlaub ist.

Allerdings, so sagt der Interimstrainer, werde es nicht nur auf die reine Leistung auf dem Platz ankommen, sondern auch auf das Treiben neben dem Feld. Bereits gegen Rimpar fand Mayer die akustische Unterstützung der mitgekommenen Anhänger phänomenal. „Sie waren wieder überragend und haben die Jungs die ganze Zeit angefeuert. Das hat sicher nochmals fünf bis zehn Prozent herausgekitzelt.“ Nach dem Spiel hätten Fans und Mannschaft bis in die Nacht den Erfolg gefeiert.

Trotz aller Euphorie: Mayer weiß, dass dies nur ein Schritt war und ein zweiter noch zu machen ist. Zwar hat der Verlierer eine weitere Möglichkeit, den Sprung nach oben zu schaffen: an Pfingstmontag gegen den FSV Holzkirchhausen/Neubrunn oder FSV Esselbach/Steinmark. Doch Mayer möchte gleich die erste Chance nutzen. „Es wird sicher eine enge Angelegenheit, in der Kleinigkeiten entscheiden. Aber wir sind heiß und wollen es unbedingt schon am Donnerstag richten.“

Vielleicht spielen ja die Fans erneut eine lautstarke Rolle und tragen ihr Team zum nächsten Erfolg.

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