LEICHTATHLETIK

Heinlein trotzt Magenproblemen bei „TorTour de Ruhr“

Wohlfühlen geht anders, aber die Geesdorfer Ultraläuferin hat dennoch allen Grund, stolz auf sich zu sein.
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Marika Heinlein (Mitte) und zwei Drittel ihrer Begleitgruppe: Birgit Renner (links) und Bruno Heinlein. Foto: Foto: Axel Fosshag

Mit neuer Fahrradbegleitung durch Birgit Renner und Axel Fosshag hatte sich Marika Heinlein erneut der „TorTour de Ruhr“ ausgesetzt, einem Ultralauf, der bis auf wenige Ausnahmen auf 230 Kilometern dem Verlauf der Ruhr von der Quelle in Winterberg in Nordhessen bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg folgt. Die Geesdorfer Läuferin hat zum dritten Mal in Folge das Ziel erreicht. Sie benötigte für die Strecke 33:38 Stunden, wurde Vierte im Zehnerfeld der Gesamtwertung und gewann ihre Altersklasse.

Die Fahrradbegleiter waren schon eine Woche vorher in zwei Tagen einen Großteil der Strecke abgefahren, die Heinlein beim härtesten Nonstopplauf in Deutschland auf sich nahm. Aufgrund der guten Vorbereitung musste sie nicht wie einige andere Teilnehmer Zusatz-Kilometer wegen Verlaufens auf der Strecke verbuchen. Stattdessen bereitete ihr der Magen Probleme und verweigerte die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit. Dies hatte zur Folge, dass ihre Kräfte nachließen und sie deshalb Teile der Strecke gehend hinter sich bringen musste. Auch die letzten zehn Kilometer bis zum Ziel, die ihr Ehemann Bruno entgegengelaufen war, wurden strammen Schrittes zurückgelegt. Einige hundert Meter vor dem Ziel packte Marika Heinlein dann die Euphorie und sie lief ins Ziel.

Am Start war auch Alexandra Martin. Die Prichsenstadterin benötigte 37:19 Stunden und wurde Neunte.

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