FRAUENFUSSBALL: BAYERNLIGA

Frickenhausen im Endspurt gefordert

Nach fünf Niederlagen in Folge wird es für Frickenhausen Zeit, mal wieder zu punkten. Gelingt das nicht im Aufsteigerduell mit Leerstetten, droht es richtig ungemütlich zu werden.
Artikel drucken Artikel einbetten
TSV Frickenhausen

Langsam wird es für die Fußballerinnen des TSV Frickenhausen Zeit, wieder Punkte einzufahren, sonst könnte es im Kampf um den Klassenverbleib noch einmal richtig ungemütlich werden. An diesem Samstag (17 Uhr) wäre die Gelegenheit günstig, denn als Gegner im vorletzten Heimspiel der Bayernligasaison kommt der Tabellenletzte. Der SV Leerstetten hat nach zuletzt überraschend guten Resultaten wieder etwas Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft.

Für Frickenhausen setzte es zuletzt eine Serie von fünf Niederlagen. Die Mannschaft von Trainer Gernot Haubenthal profitierte bei weiterhin nur 14 Punkten davon, dass die Konkurrenz im Keller diese Schwäche nicht zu nutzen wusste. Sowohl Stern München als auch FC Memmingen verloren ihre Spiele am vergangenen Wochenende und sind nicht näher aufgerückt. Das gelang Leerstetten. Der Klub, der im vorigen Sommer als Landesliga-Meister sogar vor Frickenhausen ins Ziel gekommen war, bezwang eben jenen FC Memmingen deutlich mit 5:2. Für Leerstettens Trainer Otto Grießemer ein weiterer Beweis dafür, dass seine Mannschaft „mittlerweile angekommen zu sein scheint in Bayerns höchster Spielklasse“.

Zwölf Niederlagen in Folge hatte sie zu Saisonbeginn kassiert, zuletzt sah die Bilanz mit drei Siegen aus sieben Partien anders aus.

Ob der Wecker für die Fußballerinnen aus dem Landkreis Roth zu spät geklingelt hat? Damit sie im Rennen bleiben, hilft ihnen drei Runden vor Saisonschluss nur ein Sieg. Das weiß auch Haubenthal, dessen Schützlinge zuletzt bei der 0:3-Pleite in Thenried chancenlos geblieben waren. Jedoch fehlten dort fünf Stammkräfte, unter ihnen Sandra Abersfelder, mit neun Toren die bisher erfolgreichste Angreiferin des TSV. Gerade vorn haperte es in den letzten Wochen beim Aufsteiger. Nur vier Treffer in den vergangenen fünf Spielen lautet die magere Bilanz.

Vielleicht kann Neuzugang Tabea Rauschenberger hier manches bewirken. Die Spielerin, die zuvor bei der TSG Hoffenheim aktiv war, gelangte durch ihr Studium in Würzburg zum TSV Frickenhausen – und erwies sich sogleich als belebendes Element auf der Außenbahn. Das könnte dem mit erst zwei Heimsiegen notierten TSV im Endspurt der Runde den nötigen Schub geben, um endlich alles klar zu machen.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.