FRAUENFUßBALL: BAYERNLIGA

Frickenhäuser Freude

Auch wenn der Abstieg aus der Bayernliga wohl nicht mehr zu vermeiden ist, haben sich die Weindorf-Kickerinnen selbst ein sportliches Ostergeschenk bereitet.
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Bayernliga Frauen

 

SC WÜ Heuchelhof – TSV Schwaben Augsburg 5:0  
SV Weinberg II – SV Frensdorf 4:1  
SV Thenried – TuS Bad Aibling 2:1  
TSV Frickenhausen – SV Saaldorf 1:6  
FC Ingolstadt II – FFC Hof 5:0  
FC Pegnitz – FC Stern München 0:4  

 

 

1. (1.) SC WÜ Heuchelhof 16 12 3 1 57 : 22 39  
2. (2.) FC Ingolstadt II 17 9 3 5 36 : 20 30  
3. (3.) SV Frensdorf 17 9 3 5 28 : 19 30  
4. (4.) FC Stern München 17 8 5 4 38 : 20 29  
5. (5.) SV Saaldorf 17 9 2 6 37 : 27 29  
6. (6.) SV Weinberg II 17 8 5 4 20 : 16 29  
7. (7.) TSV Schwaben Augsburg 17 7 3 7 35 : 38 24  
8. (8.) SpVgg Greuther Fürth 16 6 4 6 34 : 24 22  
9. (9.) TuS Bad Aibling 16 6 4 6 17 : 21 22  
10. (10.) FFC Hof 16 6 2 8 32 : 33 20  
11. (11.) SV Thenried 17 6 2 9 28 : 37 20  
12. (12.) TSV Frickenhausen 16 1 4 11 9 : 40 7  
13. (13.) FC Pegnitz 17 0 2 15 4 : 58 2  

 

TSV Frickenhausen – SV Saaldorf 1:6 (0:4). In immer weitere Ferne rückt der Klassenerhalt für die Frickenhäuser Frauen. Ersatzgeschwächt und mit einigen Spielerinnen aus der Reserve empfingen die TSV-Damen die Oberbayerinnen. Die Heimelf fand auch gut ins Spiel und lieferte dem Tabellenfünften einen offenen Schlagabtausch – bis zum ersten Gegentor. Nach einem individuellen Fehler hatte Julia Albert eingeschossen. Ein Wirkungstreffer, von dem sich die Grün-Weißen nicht mehr erholten. Während die Gäste die Schwächen in der TSV-Defensive in der Folge konsequent nutzten, bekamen die Gastgeberinnen bis zur Pause keinen Fuß mehr auf den Boden. Erst im zweiten Durchgang berappelten sich die Grün-Weißen etwas und hielten das Debakel in Grenzen. Lisa Uhl gelang sogar der Ehrentreffer.

Weil sich in den vergangenen Wochen einiger Unmut angestaut hatte, machten sich die Kickerinnen in der anschließenden Spielersitzung Luft. Dieses reinigende Gewitter soll für den Endspurt nochmals Kräfte freisetzen. Denn selbst wenn die Lage aussichtslos scheint, aufgeben werden die Müller-Schützlinge nicht.

Frickenhausen: Kohl – Kinle, Roll (53. Müller), Rumpel (70. Kullmann), Other, Kißler, Uhl, Schreck, Rauschenberger, Wasserbauer, Sing.

Tore: 0:1 Julia Albert (18.), 0:2 Tabea Rauschenberger (21., Eigentor), 0:3 Sabrina Waltrich (32.), 0:4 Marina Aglassinger (42.), 0:5 Marina Aglassinger (58.), 1:5 Lisa Uhl (75.), 1:6 Zerina Omeradzic (82.).

Verbandspokal, Viertelfinale

TSV Frickenhausen – 1. FFC Hof 2:0 (1:0). Während es in der Liga gar nicht läuft, funktioniert es für die Frixckenhäuserinnen im Pokal umso besser. Durch den 2:0-Sieg gegen Ligakonkurrent FFC Hof stehen die Grün-Weißen im Halbfinale des Verbandspokals und erwarten den 1. FC Nürnberg.

Gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste attackierten die Müller-Schützlinge früh den Spielaufbau der Hofer und generierten aus den Ballgewinnen immer wieder eigene Chancen. Eine dieser nutzte Angelina Schreck noch vor der Pause zur verdienten Führung. Nach dem Seitenwechsel legte Simone Sing nach. Diesen Vorsprung brachten die Gastgeberinnen gegen meist mit langen Bällen anrennende Hoferinnen souverän ins Ziel und feierten den Halbfinaleinzug überschwänglich. „Den Sieg haben sich die Mädels verdient aufgrund der guten Trainingsleistungen. Sie haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt als noch am Samstag und sind selbstbewusst aufgetreten“, freute sich Müller über das seltene Glücksgefühl eines Sieges. (ara)

Tore: 1:0 Angelina Schreck (39.), 2:0 Simone Sing (59.). Rot: Svenja Müller (72., Notbremse, Hof).

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