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Erste Niederlage für Marktbreit

Sieben Spiele lang eilten die Germanen von Sieg zu Sieg. Im achten erwischte es den Immer-noch-Spitzenreiter. Gastgeber Haßfurt bescherte das erste Negativerlebnis.
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Markus Lohmüller bot bei Marktbreits erster Saisonniederlage eine starke Vorstellung und schob 582 Holz. Foto: Foto: Hartmut Hess
Bavaria Karlstadt II – SG Dittelbrunn 5:3  
Dreieck Schweinfurt – Scharfes Eck Röthlein 5.5:2.5  
DJK Kirchaich – TSV Hollstadt 6:2  
SKK Haßfurt – Germania Marktbreit 5:3  
ESV Schweinfurt II – Alle Neun Sand 5:3  

 

 

1. (1.) Germania Marktbreit 8 46 14 : 2  
2. (2.) Dreieck Schweinfurt 8 45.5 14 : 2  
3. (3.) Scharfes Eck Röthlein 8 40.5 11 : 5  
4. (4.) SG Dittelbrunn 8 35 10 : 6  
5. (6.) SKK Haßfurt 8 25 7 : 9  
6. (7.) Bavaria Karlstadt II 8 29 6 : 10  
7. (8.) DJK Kirchaich 8 24.5 6 : 10  
8. (5.) Alle Neun Sand 8 28 5 : 11  
9. (10.) ESV Schweinfurt II 8 26 4 : 12  
10. (9.) TSV Hollstadt 8 20.5 3 : 13  

 

SKK Haßfurt – Germania Marktbreit 5:3 (3179:3147). Im vorletzten Vorrundenspiel hat es nun auch die Marktbreiter erwischt. Ersatzgeschwächt angetreten, verloren sie ihre weiße Weste. Im Startpaar begann Christian Rüth sehr gut, das gute Ergebnis in die Vollen rettete ihm die erste Bahn. Im Anschluss wurden die Probleme aber immer größer. Insbesondere im Abräumen lief nichts zusammen. Der Punkt bei indiskutablem Ergebnis ging an die Hausherren. Auf der anderen Seite fuhr Yannick Haaf dagegen einen unerwarteten Punktgewinn ein. Nachdem er im ersten Satz noch passen musste, spielte er konstant weiter und profitierte nun zusätzlich von der Verletzung und Auswechslung seines Gegners Fabian Spitzner, wodurch der Duell-Erfolg nicht mehr in Gefahr geriet.

Im mittleren Spielabschnitt entwickelte Markus Lohmüller vom Start weg ein gutes Gefühl für die Bahn und holte sich gegen den stark eingeschätzten Haßfurter Michael Hunger die ersten beiden Sätze. Mit einem hauchdünnen Erfolg im dritten brachte er den Mannschaftspunkt bei starkem Endergebnis frühzeitig unter Dach und Fach. Im Parallelduell hatte Frank Wille lange mit den Tücken der Bahn zu kämpfen. Als er einigermaßen ins Spiel gefunden hatte, war es schon zu spät.

Beim Stand von 2:2 musste das Schlussduo noch 21 Kegel aufholen. Nach leichten Startschwierigkeiten steigerte sich Roland Knieling und lieferte sich mit Heiko Schneider lange ein relativ ausgeglichenes Duell, das erst auf die letzten Würfe entschieden wurde und den Germanen die letzte Chance auf das – zugegebenermaßen – glückliche Unentschieden nahm. Auf der anderen Seite startete Simon Hanselmann nicht gut, legte dann aber den Schalter um und brachte die Marktbreiter mit einigen Neunern zeitweise wieder in Schlagdistanz. Am Ende setzte er sich mit 3:1 durch – allerdings ohne Einfluss auf das Endergebnis.

Marktbreit: Christian Rüth 1:3 (466:529), Yannick Haaf 3:1 (519:501), Markus Lohmüller 4:0 (582:521), Frank Wille 1:3 (525:562), Roland Knieling 1,5:2,5 (514:538), Simon Hanselmann 3:1 (541:528).

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