TENNIS

Energie-Cup soll viele Junge elektrisieren

Der Saft war raus, jetzt steht das Turnier der TG Kitzingen wieder unter Strom: Die attraktiven Preise sind geblieben, neu sind der Modus und der Termin.
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TG Kitzingen Tennis

Der Energie-Cup der TG Kitzingen, den Johann Dietsch vor 15 Jahren aus der Taufe gehoben hat, zählt im Verein und der lokalen Tennis-Szene zu den jährlichen Höhepunkten. Jetzt hat der Klub den Modus des Turniers verändert, um verstärkt jüngere Spieler zu locken. Zudem will die Abteilung mit Manfred Paul an der Spitze den Kontakt und die Zusammenarbeit mit Sponsoren intensivieren.

Schon den frühen Termin am Wochenende des 22. und 23. April kann man als Indiz dafür werten, dass der Energie-Cup eine Frischzellenkur erfährt. Bislang ist das Turnier immer im September ausgetragen worden. „Aber da waren viele nach dem Sommer schon etwas tennismüde“, sagt Trainerin Katinka Theis. Der Wettbewerb sieht jetzt zwei Sparten vor, die parallel nebeneinanderlaufen. Außer dem klassischen Modus gibt es ein Leistungsklassenturnier.

Dass wieder Leistungspunkte und als Siegerpreis ein i-Pad winken, soll verstärkt jüngere und auswärtige Akteure anziehen. „Die Players-Night am Samstagabend wird beibehalten“, versichert Kassenwartin Annette Sarömba, und wie gehabt werden die Endspiele alle am Sonntag stattfinden. Die Attraktivität des Turniers zeigt sich in den Leistungspunkten und in der Dotierung von Preisen im Gesamtwert von 3000 Euro.

In einem Pressegespräch erläuterte die Abteilungsführung jetzt das neue Sponsorenkonzept. Neben der bisherigen Anzeige im Tennismagazin, der Präsenz auf der Sponsorentafel und Fahnen oder Bannern während des Energie-Cups bietet die TGK Geldgebern neuerdings zusätzliche Servicekomponenten, etwa die Möglichkeit, die Internetseite der Tennisabteilung und der Sponsoren zu verlinken, und eine kostenlose halbtägige Nutzung der Tennisanlage zu Firmenzwecken oder kleinen Turnieren.

Auch Nachmittage für Mitarbeiter oder Kunden von Firmen mit sportlicher Aktivität unter Anleitung der TGK-Tennistrainer oder Sportwart Christian Gückel und Jugendleiterin Barbara Lehnert sind möglich, wie die stellvertretende Abteilungsleiterin Petra Trinklein erklärte.

Die generierten Einnahmen sollen der Abteilung dabei helfen, eine Tennis-Ballwand zu erwerben, eine Kinderspielecke zu installieren oder die Tennisanlage herzurichten. Der Bau einer Zisterne und die Sanierung der restlichen drei Tennisplätze sind dabei kostenintensive Projekte, die mit Sponsorengeld auf den Weg gebracht werden sollen.

Manfred Paul und der TGK-Hauptvereins-Vorsitzende Stephan Christmann freuten sich, dass zum Pressegespräch auch Manfred Marstaller, Sportreferent der Stadt Kitzingen gekommen war. Marstaller versicherte, die Stadt werde sich um die Vereine kümmern, unter denen die TGK als mit Abstand größter Verein eine Sonderstellung einnehme. Er verwies auf die konstante Förderung der Stadt für Vereine und Investitionen wie den Kunstrasenplatz, den die Stadt für etwa 600 000 Euro im Sickergrund bauen will.

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