FUSSBALL

Ein tolles Erlebnis für die Teambildung

Kreisklassen-Meister FV Schwarzenau-Stadtschwarzach schaffte beim Bayernfinale des Erdinger-Cups den Sprung ins Hablfinale.
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Nico Eichelbrönner und seine Schwarzacher Kollegen scheiterten beim Bayernfinale des Erdinger Meistercups erst im Halbfinale. Das Foto entstand beim Bezirksfinale in Eibelstadt. Foto: Foto: Alexander Rausch

Der FV Schwarzenau-Stadtschwarzach schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. Beim bayernweiten Landesfinale des Erdinger Meister-Cups schafften die Schwarzweißen sensationell den Einzug ins Halbfinale und ließen dabei mehrere höherklassige Mannschaften straucheln. Erst Drittligist Jahn Regensburg setzte dem Siegeszug ein Ende.

Beim Bezirksfinale in Eibelstadt waren die Schwarzacher unglücklich im Viertelfinale an Bezirksligist Strahlungen gescheitert, hatten aufgrund ihrer technischen Fähigkeiten über den Rahmenwettbewerb aber das Ticket für das Landesfinale gelöst. Auch dort sorgten sie für Aufsehen. Verlustpunktfrei marschierte die Elf von Wolfgang Schneider durch die Vorrunde und ließ dabei mit verdienten Siegen den Landesligisten SV Sorghof und den Bayernligisten FC Ismaning hinter sich. Die Partie gegen den FV Karlstadt wurde mit 2:0 für die Schwarzweißen gewertet, da die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Kitzingen-Trainers Tamer Yigit zu spät am Austragungsort ankam. „Unser Angriffsspiel war sehr überzeugend, und wir waren vor dem Tor eiskalt“, freute sich Schneider über den Auftritt seiner Mannschaft.

Im Achtelfinale wartete mit den Oberfranken aus Lettenreuth erstmals ein Kreisklassenmeister. Doch auch dieser wurde souverän mit 2:0 besiegt. Gegen den Bezirksligen aus Thiersheim mussten die Schwarzacher im Viertelfinale dann aber ins Neunmeterschießen, behielten aber auch vom Punkt die Nerven und sicherten sich das Duell gegen Neu-Drittligist Jahn Regensburg. „Trotz 0:2-Rückstand erzielten die Jungs den Anschlusstreffer und schnupperten sogar am Ausgleich“, so Schneider. Lediglich im Spiel um Platz drei gegen Garching war erstmals im Turnier ein Klassenunterschied sichtbar. Dennoch glich es einer Sensation, dass die Schwarzacher neben den Favoriten aus Seligenporten, Garching und Regensburg in der Vorschlussrunde standen.

Selbst wenn der sportliche Wert der Veranstaltung nicht zu hoch zu hängen ist, die positiven Erinnerungen bleiben. „Das hätte man gar nicht besser planen können. Für die Teambildung war es tolles Erlebnis“, meinte Schneider. Zudem hätten die Spieler gesehen, wo die Unterschiede zwischen einem Kreis - und ehemaligen Regionalligisten lägen. Auch Schneider selbst zog einige Schlüsse aus den Darbietungen seiner Mannschaft. So wären ihm selbst auf dem Kleinfeld mehrere Kleinigkeiten aufgefallen, die es die kommenden Wochen in der Vorbereitung noch zu verbessern gibt, damit die Euphoriewelle auch in die Kreisligasaison schwappt.

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