LEICHTATHLETIK

Ein Riesensatz bringt Pascal Denninger Silber

Der Kitzinger Stabhochspringer landet in Regensburg auf Platz zwei in Bayern. Eibelstadts Jan Luis Hümmert schafft bei den unterfränkischen Titelkämpfen ein starkes Debüt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Nur Fliegen ist schöner: Stabhochspringer Pascal Denninger wird bayerischer Vizemeister. Foto: Foto: Henneberger

Als einziger Teilnehmer hat Pascal Denninger bei den bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften der U16 und U23 in Regensburg die TG Kitzingen vertreten. Denninger wurde bei der U23 Zweiter im Stabhochsprung und meisterte nun das zweite Mal 5,40 Meter, wie die TGK mitteilt. Der Kitzinger trainiert bei Fredi Schlund in Höchberg und auf der neuen Anlage im heimischen Sickergrund.

Lorenz Stengritt (M15) vom TSV Eibelstadt/LAZ Kreis Würzburg hatte sich für den Hochsprung und den 100-Meter-Sprint qualifiziert. Beim Sprung hatte er mit übergroßer Nervosität zu kämpfen, schließlich war es sein erster Wettkampf auf diesem Niveau. Übersprungene 1,61 Meter bei einer Vorleistung von 1,65 Meter bedeuteten für ihn Rang neun. Am zweiten Tag stand der Sprint an. Im Vorlauf steigerte Stengritt seine persönliche Bestleistung auf 12,47 Sekunden. Im Zwischenlauf war während eines kräftigen Regenschauers und 12,74 Sekunden Endstation für ihn.

Mehrkampf-Silber für Finn Hauk

Bei den unterfränkischen Meisterschaften im Vierkampf in Alzenau schaffte es Finn Hauk (M11) vom SV-DJK Schwarzenau nach zwei ersten und zwei dritten Plätzen in den Einzeldisziplinen zwei zuvor Wochen in Elsenfeld auch diesmal aufs Podest. Mit Rang zwei komplettierte er seinen Medaillensatz und platzierte sich in allen angetretenen Wettbewerben unter den besten drei Unterfrankens. Der zehnjährige Schwarzacher steigerte mit 1541 Punkten seine bisherige Bestleistung um etwa 190 Punkte. Den 80 Gramm schweren Schlagball warf er 43 Meter weit, im Weitsprung erzielte er 4,48 Meter, im Hochsprung 1,36 Meter, und im abschließenden Sprint rannte er die 50 Meter in 8,03 Sekunden.

Auch die 13-jährigen Luk Jantschke und Jan Luis Hümmert vom TSV Eibelstadt/LAZ Kreis Würzburg bewiesen in Alzenau ihre Wettkampfqualitäten. Mit einigen persönlichen Bestleistungen sicherten sie sich Silber und Bronze. Bei über 30 Grad waren beide gut in den Wettkampf gestartet. Sie sprinteten die 75 Meter in 10,23 und 10,44 Sekunden – Hümmert unterbot damit seine bisherige Bestzeit um zwei Zehntelsekunden. Dafür gelang Jantschke beim Werfen mit dem 200-Gramm-Ball gleich im ersten von drei Versuchen eine neue Bestmarke von 41 Metern – er holte damit überlegen den Erfolg in dieser Teildisziplin.

Nach zwei von vier Wettbewerben lag Jantschke nach Punkten auf dem ersten Platz, Hümmert auf Platz drei. Im Hochsprung war für Jantschke bei übersprungenen 1,40 Meter Schluss, während sich Hümmert von Höhe zu Höhe steigerte. Mit 1,44 Meter verbesserte er sich um fünf Zentimeter im Vergleich zu den Einzelmeisterschaften zwei Wochen zuvor. Im abschließenden Weitsprung hatten beide Glück. Sie brachten mit 4,35 und 4,33 Meter einen guten ersten Sprung auf den Balken, verbesserten sich danach aber nicht mehr. Jantschke landete damit wie im Vorjahr auf Platz zwei, konnte allerdings dank seiner Wurfleistung den Abstand auf den Erstplatzierten Tom Wachtel vom FSV Hohenroth deutlich verringern. Hümmert belegte in seinem ersten Vierkampf überhaupt einen dritten Platz.

Verwandte Artikel

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.