SCHWIMMEN

Dietlind Weises neuer Rekord

Die Masters (von 20 bis 80 Jahren) maßen sich in Halle bei den internationalen deutschen Meisterschaften. Zwei Kitzinger holten Medaillen.
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13 Medaillen und einen deutschen Rekord brachten die unterfränkischen Masters-Schwimmer von den international ausgeschriebenen nationalen Titelkämpfen auf den langen Strecken aus Halle an der Saale mit nach Hause.

Für die Bestmarke war Dietlind Weise (TG Kitzingen, AK 70) verantwortlich. Über 1 500-m-Freistil holte sie sich den Titel und verbesserte ihren eigenen deutschen Rekord vom Vorjahr um 52 Sekunden auf 27:30,73 Minuten. Nach diesem anstrengenden Rennen reichte es drei Stunden später über 800 m „nur“ noch für Silber hinter Annerose Trobisch (SV Gelnhausen) und vor Christel Halbach (SG Essen). Nochmals Silber gab es für Weise über 400-m-Freistil. Zwar musste sie sich hier Anke Klatt (6:43,19; Hamburger SC) beugen, schlug aber lange vor Christel Halbach (7:46,00) an und jubelte über ihre Zeit von 6:55,79 Minuten. Damit war sie viel schneller als 2018 auf sämtlichen Wettkämpfen; darunter auch die Europameisterschaft, bei der sie auf dieser Strecke Bronze geholt hat.

Für ihren Vereinskollegen David Weinig (AK 20) stellten die Titelkämpfe über die „langen Strecken“ eine Premiere dar. Er belohnte sich für seinen Trainingsfleiß mit zweimal Silber. Über die 1 500-m-Freistil in 19:31,56 Minuten musste er sich nur Marcus Joas (18:05,06; Immenstadt) geschlagen geben. Auch über 400-m-Lagen (5:30,23) war Joas schneller als der Kitzinger. Bronzemedaillen sicherte sich Weinig noch über 800-m- (10:03,87) und 400-m-Freistil (4:43,26). Über 200-m-Rücken (2:38,89) wurde er Fünfter.

206 Vereine hatten 482 Schwimmer von 20 bis 80 Jahren zu den Titelkämpfen in Halle an den Start geschickt. Obwohl nicht die neuesten Startblöcke mit Anstellbrett zum Einsatz kamen und es keine Rückenstarthilfen gab, fielen fünf deutsche Rekorde und ein Europarekord (400-m-Lagen) in den Altersklassen 50, 55, 70 und 75.

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