SCHWIMMEN

Dietlind Weises erfolgreiche Rückkehr

Zehn Monate hatte die Kitzingerin wegen einer Verletzung pausiert. Bei den deutschen Masters-Titelkämpfen stieg sie wieder ins Becken - und war sofort in ihrem Element.
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Über 800-m- und 400-m-Freistil war das Siegerpodest gleich besetzt (von links): Sabine Morche-Bloch (TSV Achim, 2.), Kristina Geuter (SSG Coburg, 1.) und Dietlind Weise (TG Kitzingen, 3.). Foto: Foto: Gerda Joswig

Bei den deutschen Meisterschaften der Masters schwamm Dietlind Weise zweimal auf das Treppchen. Dabei war die Kitzingerin in Wetzlar nach zehnmonatiger Verletzungspause ohne große Hoffnungen gestartet. Mit zwei Bronzemedaillen kehrte sie jedoch aus dem Europabad zurück.

Die 69-Jährige stellte sich als Älteste in ihrer Altersklasse der jüngeren Konkurrenz aus 236 – auch ausländischen – Vereinen. Für den Ausrichter sind die 1500-m- und 800-m-Freistil ein zeitliches und organisatorisches Problem, weshalb sie diese Strecken an einem Tag anbieten. Dies fordert die Athleten, die sich auf beiden Strecken messen wollen, ganz besonders. Dietlind Weise stellte sich dieser Aufgabe trotz des Trainingsrückstandes und landete über 1500-m auf dem vierten Platz. Den knappen Abstand zur Drittplatzierten schrieb sie den ständig auftretenden Krämpfen zu, die in der Schwimmpause behoben werden konnten.

Über die 800-m-Freistil trat Weise zwei Stunden später wesentlich couragierter an und sicherte sich Bronze hinter Kristina Geuter (SSG Coburg) und Sabine Morche-Bloch (TSV Achim 1860). In derselben Reihenfolge schlugen die drei Schwimmerinnen auch über die 400-m-Freistil an. Außerdem sprang für die insgesamt mit ihrer Leistung zufriedene Kitzingerin noch ein fünfter Platz über 200-m-Rücken heraus.

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