SCHWIMMEN

Dietlind Weise stimmt sich auf die Weltmeisterschaft ein

Die Kitzingerin wird in Karlsruhe wieder deutsche Meisterin über 200 Meter Freistil. In drei anderen Disziplinen muss sie sich ihrer Dauerrivalin geschlagen geben.
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Zufriedene Gesichter bei Dietlind Weise, Wolfgang Weise und Mariel Robert nach der deutschen Meisterschaft. Foto: Foto: Nickel

Bei den 51. Deutschen Meisterschaften der Mastersschwimmer über die „Kurzen Strecken“ auf langer Bahn haben in Karlsruhe drei Sportler der TG Kitzingen Medaillen gewonnen.

Mariel Robert (Altersklasse 25) war mit ihren Leistungen sehr zufrieden, wie es in einer Pressemitteilung der TGK heißt. Sie schwamm bei sechs Starts in einem sehr starken Teilnehmerfeld fünfmal unter die besten Sechs. Mit dem Einstieg in den Wettkampf über 200 Meter Lagen hatte sie zwar nicht die erwünschte Form erwischt. Sie erreichte den sechsten Platz, der auch nach 200 Meter Freistil für sie aufleuchtete. Doch sie errang auch zweimal den fünften Platz über 100 und 50 Meter Schmetterling, wobei sie sich glücklich zeigte mit ihrer persönlichen Bestzeit von 31,32 Sekunden über die kürzere Distanz.

Mit sehr guter Zeit und Platz vier schwamm sie über 100 Meter Brust knapp an einer Medaille vorbei. Zu den Führenden des Feldes – Judith Hermeler (SG Ruhr, Gold) und Saskia Kutz (Berliner TSC, Silber) war größerer Abstand. Doch ihre langjährige Schwimmkollegin Samantha Rebele (TSV Neuburg) hatte sich nur knapp vor ihr mit einem flinken Anschlag ins Ziel gerettet und ihr Bronze weggeschnappt.

Wolf-Rüdiger Weise (AK 75) muss sich bei derart hochkarätigen Wettbewerben als „Neuling“ hinter sehr erfahrenen Wettkampfschwimmern einreihen. Für ihn gilt: näher an die Spitzenschwimmer seiner Klasse heranzukommen. So konnte er sich als Siebter über 200 Meter Lagen, Fünfter über 200 Meter Freistil und Sechster über 100 Meter Freistil über die Verbesserung mit persönlichen Bestzeiten freuen.

Dietlind Weise (AK 70) gewann bei ihren sieben Starts fünf Medaillen. Zufrieden kehrte sie zurück, war es doch ein Wettkampf mitten im Training und eine gute Vorbereitung auf dem Weg zur Weltmeisterschaft im August in Korea. Über 200 Meter Freistil wurde sie deutsche Meisterin in 3:14,95 Minuten vor Anke Klatt (Hamburger SC) und Christel Halbach (SG Essen). Sie freute sich hier nicht nur über Sieg, Titel und Zeit, sondern auch darüber, dass sie mit ihrer Zeit schneller war als die jüngeren Claudia Koch (Stadtwerke München) als Dritte und Sabine Morche-Bloch (TSV Achim) als Vierte, die beide noch in der AK 65 starten und erst in ein, zwei Jahren in ihre Altersklasse aufrücken.

Silber erzielte Dietlind Weise über 200 Meter Lagen, 50 Meter Brust und 50 Meter Schmetterling. Jedes Mal musste sie dabei ihrer Dauerkonkurrentin Annerose Trobisch (SV Gelnhausen) den Vortritt lassen. Bei 100 Meter Freistil errang sie hinter Anke Klatt und Helga Reiser (TSG Giengen) Bronze.

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