KEGELN: LANDESLIGA MÄNNER

Die Talfahrt der Kitzinger hält an

Obwohl die Kitzinger sogar in Führung ziehen, endet das Gastspiel in Langenzenn ernüchternd. Das hat Folgen für die Tabelle.
Artikel drucken Artikel einbetten
Kegeln
Landesliga Nord Männer
 
BWH Langenzenn – PSW 21 Kitzingen 6:2  
TSV Schwandorf – SKC Eggolsheim 5:3  
TV Eibach 03 – 1. SKC Floss 2:6  
FSV Sandharlanden – SV Herschfeld 5:3  
Polizei SV Bamberg – GH SpVgg Weiden II 6:2  
 
1. (1.) 1. SKC Floss 9 47 14 : 4  
2. (2.) TV Eibach 03 9 41 12 : 6  
3. (3.) SV Herschfeld 9 42 10 : 8  
4. (4.) SKC Eggolsheim 9 40 10 : 8  
5. (5.) TSV Schwandorf 9 35 10 : 8  
6. (7.) Polizei SV Bamberg 9 38 8 : 10  
7. (9.) BWH Langenzenn 9 29 8 : 10  
8. (6.) PSW 21 Kitzingen 9 29 7 : 11  
9. (8.) GH SpVgg Weiden II 9 31 6 : 12  
10. (10.) FSV Sandharlanden 9 28 5 : 13  

Seit vier Spielen warten die Kitzinger Kegler nun auf ein Erfolgserlebnis. Es gelang auch in Langenzenn nicht bei einem der heimstärksten Gegner dieser Liga. Der bisher so beliebte Reflex, die schwachen Auftritte zu Hause mit starken Vorstellungen in der Fremde auszugleichen, hat die letzten beiden Male auch nicht mehr funktioniert.

Diesmal waren die Kitzinger sogar in Führung gezogen. Es sah vielversprechend aus im ersten Drittel. Gerhard Schwarzer steigerte sich nach ausgeglichenem Beginn und gewann sein Duell mit 3:1 Punkten. Der an seiner Seite spielende Christian Bohn hatte da weniger Mühe und häufte in jeder Lage zwischen sechs und neunzehn Holz mehr an als sein Kontrahent. Dies brachte ihm einen Start-Ziel-Sieg und 4:0 Punkte.

Vor dem zweiten Drittel führte Kitzingen mit 2:0 und 64 Holz. Marcel Markert und Michael Schwarzer nahmen den Trend auf der ersten Bahn noch auf und holten ihre ersten Satzpunkte. Doch dann drehte der Wind. Markert und Schwarzer mussten auf der zweiten Bahn fast den gesamten hart erarbeiteten Vorsprung aus dem Startpaar an die Konkurrenz abgeben und zogen auch auf der dritten Lage den Kürzeren.

So glichen die bisherigen Bemühungen auf beiden Seiten einem Nullsummenspiel. Schwarzer nahm immerhin 2:2 Zähler mit, Markert blieben nur 1:3 Punkte. Das Plus in der Bilanz war verschwunden, auf der Anzeigetafel standen für die Kitzinger drei Holz Minus – ein Hauch von Nichts.

Im Schlussbogen der Partie ging es also fast von Neuem los für Siegfried Bohn und Uwe Gast. Auf Bohn kam nach der Papierform eine ganz heikle Aufgabe zu, er musste es mit Langenzenns stärkstem Spieler aufnehmen. Ohne viel ausrichten zu können, bekam er furiose 628 Holz seines Gegners um die Ohren gehauen, und damit verlor er sein Duell mit 0:4. Auch Gast gelang an diesem Tag nicht viel. Keine einzige Lage konnte er seinem glänzend aufgelegten Gegner streitig machen, so dass auch er mit 0:4 klar abgeräumt wurde.

Für die Gastgeber standen am Schluss 3437 Holz an der Tafel, für die Kitzinger wurden 3237 notiert. Von Platz drei Ende Oktober ging es damit binnen vier Spielen auf die andere Seite der Tabelle. Nur zwei Punkte sind die Kitzinger nach Ende der Vorrunde noch vom letzten Platz entfernt.

Die Ergebnisse im Einzelnen

BWH Langenzenn – PSW 21 Kitzingen 6:2 (3437:3237)

Gerhard Schwarzer 3:1 (559:534)

Christian Bohn 3:1 (594:555)

Marcel Markert 1:3 (535:566)

Michael Schwarzer 2:2 (520:556)

Siegfried Bohn 0:4 (514:628)

Uwe Gast 0:4 (515:595)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.