FUSSBALL: RELEGATION ZUR LANDESLIGA

Die Rettung der Bayern rückt näher

Wieder ein starker Auftritt der Kitzinger: Beim 1:1 gelingt es ihnen, Lengfelds gefürchtete Offensive lahmzulegen. Für das Rückspiel sieht es nun bestens aus.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bayern Kitzingen Logo

Bayern Kitzingen hat die Grundlage für den Verbleib in der Fußball-Landesliga gelegt und im Hinspiel der zweiten Relegationsrunde ein 1:1 (0:1) beim TSV Lengfeld erreicht. Vor 500 Zuschauern gelang es den Kitzingern am Donnerstagabend die berüchtigte Lengfelder Offensive weitgehend lahmzulegen. Im Rückspiel an diesem Samstag (18 Uhr) auf eigenem Platz reicht den Bayern nun schon ein 0:0, um den Abstieg zu verhindern.

Nach dem krassen Auf und Ab der ersten Relegationsrunde gegen Oberschwarzach – dem begeisternden 3:0 in der Fremde und einem blutleeren 1:3 zu Hause – war nun die Frage: In welchem Zustand würden die Bayern wohl diesmal auftreten? Die Antwort dürfte Trainer Björn Auer gefallen haben.

Zumindest zeitweilig erinnerten seine Schützlinge an den Einsatz und die Willensleistung, die ihnen erst in diese zweite Runde verholfen hatten. Kämpferisch waren sie in der ersten Halbzeit einen Tick stärker, eine Spur bissiger als Lengfeld, und für fünf bis zehn Minuten sah es sogar so aus, als wollten die Kitzinger das Spiel an sich reißen.

Doch aus all diesem Bemühen erwuchs nur eine (Halb-)Chance: Nach Florian Gaubitz' kraftvoller Vorarbeit über die linke Seite und seiner Flanke verpasste Sebastian Stumpf im Fünfmeterraum den Kopfball knapp (25.). Lengfelds berüchtigte Offensive war in diesen ersten 45 Minuten allenfalls zu erahnen und wirkte wenig furchteinflößend. Hatte die Heimelf ihren Rivalen unterschätzt?

Aus dem Spiel heraus bot sich dem TSV keine einzige Chance. Gefährlich wurde es nur nach einer Ecke Kevin Markerts: Den Kopfball setzte Moritz Vollmer an den Pfosten (34.). Und der Elfmeter? War berechtigt, aber absolut unnötig, weil sich der Lengfelder Stürmer aus dem Strafraum herausbewegte und erst an der Kante getroffen wurde (29.). Igor Mikic verwandelte flach in die untere Ecke.

In der zweiten Hälfte machten die Kitzinger kurzen Prozess. Einen Freistoß aus 18 Metern jagte Andre Hartmann zum Ausgleich ins Netz (48.). Spätestens jetzt hätte Lengfeld mehr nach vorne tun müssen. Die Heimelf drängte, aber ihr fehlten Wucht und Ordnung. Kapitale Fehlpässe störten den Spielfluss. So hatten Maximilian Wunder (75.) und Ahmed Bakare bei einem Konter (83.) sogar die besseren Chancen.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.