HANDBALL: LANDESLIGA NORD FRAUEN

Die Mainfranken neben der Spur

Bei der zweiten Niederlage in Folge erlebt Trainerin Placht ihr Team als Enttäuschung. Vor allem in der zweiten Spielhälfte bleibt sich die Mannschaft ein Rätsel.
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Landesliga Nord Frauen
 
MTV Stadeln – TG Landshut 33:29  
HSG Mainfranken – HSG Freising/Neufahrn 19:25  
MHV Schweinfurt – ESV Regensburg II 23:19  
TSV Winkelhaid – SV Obertraubling 32:24  
HSV Bergtheim II – HSG Pleichach 22:15  
SG Kunstadt/Weidhausen – Sulzbach-Rosenberg 19:26  
TV Helmbrechts – TSV Röthenbach 31:10  
 
1. (1.) MTV Stadeln 5 4 1 0 149 : 119 9 : 1  
2. (3.) TSV Winkelhaid 5 4 0 1 135 : 115 8 : 2  
3. (4.) HSV Bergtheim II 5 4 0 1 127 : 100 8 : 2  
4. (7.) HC Sulzbach-Rosenberg 5 3 1 1 133 : 118 7 : 3  
5. (6.) SV Obertraubling 5 3 0 2 117 : 105 6 : 4  
6. (5.) HSG Mainfranken 5 3 0 2 141 : 120 6 : 4  
7. (2.) TG Landshut 5 3 0 2 121 : 122 6 : 4  
8. (8.) TV Helmbrechts 5 3 0 2 125 : 101 6 : 4  
9. (10.) HSG Freising/Neufahrn 4 2 0 2 99 : 92 4 : 4  
10. (9.) HSG Pleichach 4 1 0 3 87 : 88 2 : 6  
11. (14.) MHV Schweinfurt 5 1 0 4 97 : 119 2 : 8  
12. (11.) ESV Regensburg II 5 1 0 4 99 : 127 2 : 8  
13. (12.) Kunstadt/Weidhausen 5 0 1 4 79 : 109 1 : 9  
14. (13.) TSV Röthenbach 5 0 1 4 84 : 158 1 : 9  

HSG Mainfranken – HSG Freising/Neufahrn 19:25 (12:12). Die zweite Niederlage in Folge fasste Mainfrankens Trainerin Steffi Placht so kurz wie prägnant zusammen. „Das war nichts, das muss man einfach so sagen“, beschrieb sie die Leistung ihrer Schützlinge am Samstag im Heimspiel gegen die weit gereisten Gäste. Vor allem die zweite Halbzeit gefiel ihr gar nicht. Da waren ihrer Mannschaft nur vier Feldtore gelungen. „Es hat nichts geklappt, das war enttäuschend.“ Von der Halbzeitpause bis zu Julia Meyers Treffer 13:17 (41. Minute) blieben die Mainfranken sogar gänzlich torlos, was letztlich mit entscheidend für die zweite Saisonniederlage war.

Dabei hatten die Gastgeberinnen dominant begonnen. Sie lagen zunächst meist vorne (6:3/16. Minute, 8:5/20., 10:7/24.) und waren da auf gutem Weg. Die recht robust verteidigenden Gegnerinnen fanden immer besser ins Spiel, auch weil die Mainfranken aus klaren Wurfchancen und Überzahlsituationen einfach zu wenig Profit schlugen. Die auch körperlich überlegenen Münchnerinnen zogen über 13:17 und 17:22 in Richtung Sieg davon, die Kitzingerinnen fanden gegen Freisings Abwehr samt Torhüterin kaum mehr ein Mittel. Kommende Woche steht nun das Spiel bei Tabellenführer Stadeln an. Da wird sich weisen, ob die HSG wieder auf Titelkurs einschwenken kann.

Mainfranken: Julia Meyer 6/3, Melanie Meyer 6, Flohr 3, Golm 1, Meulenkamp 1, Trabold 1, Renner 1; Freising: Lerch 12/4, Schredl 4, Meyerhofer 3, Biesenthal 2, Haska 2, Wöhrl 2.

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