HANDBALL: LANDESLIGA NORD FRAUEN

Die Mainfranken halten lange mit

Als gegen den Tabellenführer die Entscheidung naht, stehen sich die Mainfranken selbst im Weg. Dennoch geht von diesem 25:29 gegen Schwabach Optimismus aus.
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Landesliga Nord Frauen

 

TS Herzogenaurach II – HSG Pleichach 19:20  
SV Obertraubling – TV Gundelfingen 25:17  
DJK Rimpar – Post SV Nürnberg 20:21  
HSG Mainfranken – SC Schwabach 25:29  
TSV Winkelhaid – ESV Regensburg II 27:24  
VfL Günzburg – HC Sulzbach-Rosenberg 37:20  

 

 

1. (1.) SC Schwabach 7 6 1 0 159 : 130 13 : 1  
2. (2.) VfL Günzburg 7 6 0 1 219 : 142 12 : 2  
3. (3.) TSV Winkelhaid 7 6 0 1 185 : 149 12 : 2  
4. (4.) SV Obertraubling 8 5 1 2 168 : 152 11 : 5  
5. (5.) Post SV Nürnberg 7 4 1 2 166 : 159 9 : 5  
6. (6.) HSG Pleichach 7 4 1 2 156 : 155 9 : 5  
7. (7.) DJK Rimpar 7 3 0 4 161 : 149 6 : 8  
8. (8.) HSG Mainfranken 6 2 1 3 148 : 148 5 : 7  
9. (9.) ESV Regensburg II 6 2 0 4 124 : 122 4 : 8  
10. (11.) TS Herzogenaurach II 7 2 0 5 147 : 164 4 : 10  
11. (10.) TV Gundelfingen 7 2 0 5 142 : 161 4 : 10  
12. (12.) HSG Volkach 7 1 1 5 132 : 183 3 : 11  
13. (14.) MHV Schweinfurt 6 1 0 5 108 : 160 2 : 10  
14. (13.) HC Sulzbach-Rosenberg 7 1 0 6 145 : 186 2 : 12  

 

HSG Mainfranken – SC Schwabach 25:29 (12:14)

Der Landesliga-Tabellenführer ist bei seinem Gastspiel in Kitzingen auch im siebten Spiel ungeschlagen geblieben. Um die zwei Punkte mitzunehmen, mussten sich die Schwabache-rinnen aber ganz schön strecken. „Sie haben uns nicht so deutlich abgezogen wie vielleicht erwartet“, stellte Mainfranken-Betreuer Wolfgang Neeser fest.

Anfangs hatte seine Mannschaft sogar geführt und sich nach Melanie Meyers Siebenmeter zum 8:5 nach 14 Minuten mit drei Toren abgesetzt. Doch Schwabach holte auf, so dass beide Mannschaften bis zum 12:12 gleichauf lagen. Mit einem Endspurt sicherten sich die Gäste einen Halbzeitvorsprung. Diesen behielten sie auch nach dem Wechsel durchgehend bei. Zehn Minuten vor Schluss waren die Gastgeberinnen schon mit 21:25 hinten gelegen, aber trotz eigener Unterzahl kämpften sie sich mit einer Vier-Tore-Serie noch einmal heran. Nach Selina Golms Anschlusstor zum 25:26 verpassten sie jedoch bei Überzahl den Ausgleich. „Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden, standen uns in diesem Moment aber selbst im Weg“, fand Neeser.

Die Leistung bewertete er trotz der Niederlage als einen Schritt vorwärts. „Wir sind auf einem guten Weg und kommen den Punkten wieder näher. Nur in der Abwehr müssen wir noch stabiler stehen, denn vorne werfen wir unsere Tore.“ Eigentlich, sagte er, müssten 25 Tore zum Sieg reichen. Jetzt sind die Mainfranken gegen in der Tabelle vorne stehende Gegner zweimal auswärts gefordert. Diesen Donnerstag treten sie zunächst beim Zweiten in Günzburg an und am Samstag dann beim Vierten in Obertraubling.

Mainfranken: Meyer 11/5, Golm 4, Geißler 3, Ebner 3/1, Moser 2, Geuder 1, Knauer 1. Schwabach: Lubach 6/4, Schmidpeter 5/1, Dornisch 5, Bludau 4, Häusler 3, Benz 3, Schlegl 2, Wälzlein 1.

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