FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

Die Bayern wollen nicht baden gehen

Eine letzte Auswärtsfahrt steht in dieser Saison für die Bayern an. Trainer Auer blickt mit etwas Sorge auf sein Personal.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Vielleicht scheint es in der Tat so, als würde Abtswind (4. Platz/57 Punkte) die Runde gemächlich ausklingen lassen, jetzt, da für den Klub nichts mehr geht im Kampf um den zweiten Platz. Aber das scheint eben nur so, wie Trainer Thorsten Götzelmann klarstellt. Dass er seit geraumer Zeit angeschlagene Spieler schont, sei eine reine Vorsichtsmaßnahme und schon mit Blick auf die nächste Runde zu betrachten. „Es bringt ja nichts, wenn wir da jetzt noch etwas riskieren.“ Also werden auch im vorletzten Saisonspiel gegen den TSV Kleinrinderfeld (5./56) einige Kräfte draußen bleiben.

Götzelmann hegt dennoch großes Interesse an einem Sieg. „Es ist doch klar, dass ich meine letzten Spiele als Trainer nicht verlieren und so erfolgreich wie möglich gestalten will“, erklärt er mit Blick auf seinen Abschied nach der Runde (siehe nebenstehenden Text!). Hinzu kommt, dass er zu dem fußballverrückten 2000-Seelen- Ort im südlichen Würzburger Landkreis eine besondere Beziehung hat. Götzelmann ist dort aufgewachsen, spielte in der Jugend beim TSV, später gemeinsam mit dem aktuellen Trainer Hans-Jürgen Meyer, dessen Team zu den Überraschungen dieser Saison gehört.

Seit etlichen Wochen können die Kitzinger Bayern (12./43 Punkte) eine Partie mal wieder entspannt angehen. „Der Sieg über Kleinrinderfeld kam genau zur richtigen Zeit“, stellt Kitzingens Trainer Björn Auer fest. So sind vor der Fahrt zum TSV Ebensfeld (15./31) die Abstiegssorgen so gut wie gebannt. Trotzdem möchten die Bayern nahe Bad Staffelstein nicht baden gehen.

Im Hinspiel taten sie sich mit dem Siegen gegen die Oberfranken noch schwer. Erst ein abgelenkter Freistoß von Kapitän Christopher Lenhart bescherte in der Nachspielzeit das 2:1. Diesmal blickt Trainer Auer mit Sorge auf die Personalsituation. Denn Lenhart ist angeschlagen, Benedikt Straßberger nicht da, Philipp Schlarb fällt aus. „Wir möchten dennoch ein ordentliches Spiel abliefern und fahren da hoch, um Punkte zu holen, nicht als Sparringspartner.“ Ebensfeld muss auf jeden Fall in die Relegation gegen den Abstieg.

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