Handball: Landesliga Nord Frauen

Die Abstiegssorgen werden größer

Statt die Trendwende erleben Mainfrankens Frauen ein kleines Debakel. Warum reicht es bei einem Abstiegsrivalen nur zu wenigen lichten Momenten?
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HSG Mainfranken
Landesliga Nord Frauen
 
HSG Nabburg/Schwarzenfeld – TV Münchberg 28:16  
TV Helmbrechts – SV Obertraubling 26:23  
SG Regensburg – 1. FCN Handball 29:29  
HG Kunstadt – HG Ingolstadt 24:31  
TV Weidhausen – HSG Mainfranken 32:20  
HC Sulzbach-Rosenberg – HSV Bergtheim II 33:25  
Mintraching/Neutraubling – Schwabach/Roth 35:23  
 
1. (1.) 1. FCN Handball 17 14 2 1 530 : 390 30 : 4  
2. (3.) HC Sulzbach-Rosenberg 16 13 1 2 458 : 339 27 : 5  
3. (2.) SG Schwabach/Roth 16 13 0 3 431 : 319 26 : 6  
4. (4.) Mintraching/Neutraubl. 17 12 0 5 447 : 383 24 : 10  
5. (5.) SG Regensburg 16 9 2 5 439 : 406 20 : 12  
6. (6.) HG Ingolstadt 17 10 0 7 483 : 445 20 : 14  
7. (7.) Nabburg/Schwarzenfeld 17 10 0 7 431 : 418 20 : 14  
8. (8.) SV Obertraubling 17 8 1 8 404 : 375 17 : 17  
9. (9.) HSG Mainfranken 16 6 1 9 371 : 394 13 : 19  
10. (11.) TV Weidhausen 17 6 0 11 387 : 435 12 : 22  
11. (10.) HSV Bergtheim II 17 6 0 11 448 : 475 12 : 22  
12. (12.) TV Helmbrechts 17 5 1 11 400 : 440 11 : 23  
13. (13.) TV Münchberg 17 1 0 16 316 : 548 2 : 32  
14. (14.) HG Kunstadt 17 0 0 17 328 : 506 0 : 34  

TV Weidhausen – HSG Mainfranken 32:20 (14:8). Für die unerwartet deutliche Niederlage bei einem Konkurrenten im Abstiegskampf machte Mainfrankens Trainer Georg Kränzler kollektives Versagen geltend. „Da war kein Tempo, da war kein Druck. Wir haben zu keiner Minute zu unserem Spiel gefunden.“ Neben der langzeitverletzten Melanie Meyer fehlten der HSG am Sonntag auch noch Carolin Trabold und Merle Haarbrücker. Die individuelle Klasse reichte nicht, um in der zweiten Hälfte der Partie noch einmal „die Keule rauszuholen“, wie Kränzler sagte.

Schon der Start war eine Katastrophe. 1:6 lag die HSG zurück, Kränzler nahm eine Auszeit, um seine auf Abwegen irrlichternde Mannschaft neu einzustellen. Und das schien auch zu klappen. Beim Stand von 10:7 war sie wieder dran. Doch es blieb bei diesen wenigen hellen Momenten im Spiel der Mainfranken, ein „kurzes Aufflackern“ (Kränzler), mehr nicht. Nachdem auch Weidhausen sich in einer Auszeit wieder sortiert hatte, lief das Spiel weiter wie am Anfang. Zur Pause waren die Gastgeberinnen bereits wieder auf sechs Treffer weggezogen. Bei der HSG gingen „die Köpfe nach unten“, wie der Trainer beobachten musste.

Alle Versuche, sie noch einmal aufzurichten, scheiterten. Weidhausens Sieg nahm beim 20:13 Konturen an. Am Ende wurde es ein kleines Debakel. Und nun? „Es wird sehr schwer“, stellte Kränzler mit Blick auf die zehn ausstehenden Spiele fest. „Ich werde mir überlegen müssen, wie ich diese Woche das Training gestalte. Fakt ist: Man muss den Kampf natürlich auch annehmen.“

Weidhausen: Sarah Pack 8, Nora Streicher 6, Stefanie Hergenröder 6/1, Carolin Fichtel 5, Yvonne Lang 4/1, Lena Bauer 2, Marion Held 1. HSG Mainfranken: Janina Ruschin 9/6, Christina Neeser 3, Julia Meyer 2, Selina Golm 2, Jasmin Arlt 1, Isabella Renner 1, Nicole Meulenkamp 1, Nadine Markert 1.

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