SCHACH

Der Besucher aus London greift erfolgreich ein

Prichsenstadt wandelt bei seinem Auftritt in Klingenberg am Rand einer Blamage. Ein unverhoffter Gast verhilft der Mannschaft zumindest noch zum Teilerfolg.
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Unterfrankenliga

 

SK Klingenberg II – SC Prichsenstadt 4,0 : 4,0  
SK Mainaschaff – SB Versbach 4,5 : 3,5  
SC Obernau – SK Lohr 5,0 : 3,0  
SC Bad Königshofen – SK Mömbris 4,0 : 4,0  
SC Schweinheim – SC Kitzingen 05 II 3,0 : 5,0  

 

 

1. (1.) SC Obernau 6 5 1 0 30,0 11  
2. (3.) SK Mainaschaff 6 4 1 1 30,0 9  
3. (2.) SK Mömbris 6 4 1 1 27,0 9  
4. (4.) SC Schweinheim 6 2 3 1 26,0 7  
5. (8.) SC Kitzingen 05 II 6 3 0 3 22,5 6  
6. (5.) SC Prichsenstadt 6 2 1 3 24,0 5  
7. (7.) SC Bad Königshofen 6 2 1 3 22,0 5  
8. (6.) SB Versbach 6 2 0 4 22,0 4  
9. (10.) SK Klingenberg II 6 0 2 4 18,5 2  
10. (9.) SK Lohr 6 1 0 5 18,0 2  

 

SK Klingenberg II – SC Prichsenstadt 4:4. Um Haaresbreite sind die in Bestbesetzung angetretenen Prichsenstädter um eine noch größere Blamage herumgekommen. So reichte es beim sieglosen Tabellenvorletzten wenigstens noch zu einem Punkt. Im Vertrauen auf ihre starken Spitzenbretter hatten die Prichsenstadter in Klingenberg nach drei Stunden erste Remis vereinbart. Werner Klüber vermochte es mit den weißen Steinen nicht, um einen Vorteil zu spielen. Helmut Lindners Partie war ausgekämpft. Auch Manfred von Golitschek neutralisierte sich mit seinem Gegner.

Am meisten Leben war wieder einmal in der Partie Thomas Steinhausers: Er verspielte in hochtaktischer Stellung einen Eröffnungsvorteil und wandelte einige Züge am Abgrund. Sein Gegner verpasste unter anderem eine einfache zweizügige Mattkombination – eine echte Rarität in dieser Klasse. Nachdem der Klingenberger Langer mehrfach Schachmatt übersehen hatte, befreite sich Steinhauser unter dem ungläubigen Staunen der Mitspieler und Gegner und gewann noch. Trotzdem geriet der erhoffte Mannschaftssieg nicht in Reichweite. Dieter Krenz verspielte eine vielversprechende Position sogar noch zum Verlust.

Wolfgang Schmitz konnte seine zwischenzeitliche Initiative in nichts Zählbares wandeln und verlor ebenfalls. Nicht eingeplant war auch das überraschende Remis von Prichsenstadts Spitzenspieler Michael Ziegler gegen seinen um 300 DWZ-Punkte schwächeren Gegner Schüssele. Für Schadensbegrenzung sorgte an Brett eins der in London lebende Johannes Arens: Er half bei einem Heimatbesuch seinem alten Verein aus und sicherte dem SC Prichsenstadt noch das Remis.

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