TSV Sulzfeld - SG Hettstadt (2:1; Karsamstag, 14.30 Uhr).
Die Niederlage gegen die Sieboldshöhe am vergangenen Samstag mitsamt des verschlossenen Elfmeters ärgerte Sulzfelds Trainer Martin Lang, doch gestand er seiner Mannschaft zu, dass sie alles versucht habe, im Würzburger Stadtteil nach einer sehr ungünstigen Anfangsphase mit zwei Gegentoren noch ein zählbares Ergebnis zu erzielen.
"Von dieser Seite kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen", sagt Lang und stellt fest, dass das Engagement bei den Seinen stimmte. Nun benötigt das in der Tabelle abgerutschte Sulzfeld (7./32) aber weitere Punkte, um sich den Klassenerhalt zu sichern. Denn mittlerweile ist der Abstand auf den vierten Platz genauso groß wie auf den zwölften, dem Relegationsrang - er beträgt vier Punkte.
Im Heimspiel gegen den Vorletzten Hettstadt (15./16) müssen die Gastgeber einen Pflichtsieg landen. Die Gäste um Trainer Mario Stumpf verloren am letzten Wochenende zu Hause gegen Karlstadt und weisen gegenwärtig einen Rückstand von zwölf Punkten zum rettenden Ufer auf. Bei acht ausstehenden Spielen dürfte für Hettstadt die Versetzung zurück in die Kreisliga schon bald zur rechnerischen Realität werden.

TuS Röllbach - FG Marktbreit-Martinsheim (0:0; Karsamstag, 16 Uhr).
Nach der im Ergebnis klaren Niederlage in Rottendorf muss sich Marktbreit-Martinsheim (9./29) gegen ein weiteres Schwergewicht der Liga behaupten. Das Team von Trainer Andreas Süßmeier gastiert in Röllbach (3./45). "Sie haben sehr starke Spieler in ihren Reihen, die es für jeden Gegner sehr schwierig machen", weiß er zu berichten. Im Hinspiel verkaufte sich Marktbreit, das nur einen Punkt Vorsprung zum Relegationsrang besitzt, recht teuer: "Röllbachs Trainer war danach richtig sauer, weil seine Mannschaft gegen uns nicht zu ihrer normalen Verfassung fand", erinnert sich Süßmeier. Er macht den Seinen Mut für das Rückspiel: "Wir waren eigentlich die spielbestimmende Mannschaft, denn zwischen beiden Teams sah man keinen großen Unterschied."
An die Partie in Marktbreit erinnert sich Marc Steenken mit Grauen: "Bei ihnen spielten wir sehr schlecht", blickt Röllbachs Trainer auf das torlose Hinspiel zurück. Zuletzt verloren die Gastgeber das Spitzenspiel in Hösbach und mussten dem Rivalen die Tabellenführung überlassen. Steenken bekundet derweil Respekt vor Teams, die aktuell um den Klassenerhalt fighten: "Gegen jede Mannschaft, die jetzt noch jeden Punkt gegen den Abstieg braucht, ist es besonders unangenehm zu spielen."

SG Buchbrunn-Mainstockheim - VfL Mönchberg (0:2; Karsamstag, 16 Uhr, in Buchbrunn).
Eine Enttäuschung erlebte Buchbrunn-Mainstockheim (12./28) am letzten Wochenende in Eibelstadt. Mit einer Niederlage, die erst in der letzten Spielminute besiegelt war, kehrte das Team von Trainer Thorsten Selzam zurück. Als Folge dessen rutschte die SG auf den unteren Relegationsrang ab und muss sich mit dem bis auf drei Punkte aufgerückten Gegner gegen einen weiteren Konkurrenten wehren. Der Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich vor allem ab Platz neun zu. Ab hier hoffen sechs Teams, den zwei noch offenen direkten Abstiegsplätzen - für Hettstadt und Haibach II sieht es indes bereits schlecht aus - und der Relegation zu entgehen. Auf dem Buchbrunner Platz will die SG ihren nächsten wichtigen Dreier landen. Gegner Mönchberg (8./32) steht in der Tabelle zwar weiter oben, ist aber ebenfalls noch nicht gesichert. "Wir haben zwei Gesichter und sind heimstark, aber auswärts holen wir recht wenig", sagt Mönchbergs Trainer Michael Fecher.
Auswärts konnte der Mitaufsteiger erst zwei Siege landen, darunter war aber vor kurzem ein überraschender Erfolg in Rottendorf. "Der April ist unser Monat der Wahrheit. Wir wollen danach aus dem Gröbsten raus sein", sagt Fecher.