LEICHTATHLETIK

Daniela Auer auf Platz zwei

62,342 Kilometer legt die Ultraläuferin der TG Kitzingen in sechs Stunden zurück. In Fürth schafft nur eine Konkurrentin mehr.
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TG Kitzingen Leichtathletik

Zum siebten Mal wurde der Welt-Down-Syndrom-Tag-Marathon in Fürth ausgetragen. Er erinnert an den Welt-Down-Syndrom-Tag (21. März). Bei der Veranstaltung am 19. März landete Daniela Auer (TG Kitzingen) im Sechs-Stunden-Lauf auf dem zweiten Platz.

Pünktlich um 9 Uhr starteten die Sechs-Stunden- und die Marathonläufer zeitgleich. Später kamen noch die Halbmarathon- und Zehn-Kilometer-Läufer hinzu. Deswegen war auf der sehr gut gefüllten 1,9 Kilometer langen Runde, die die Athleten um das Sportgelände und über die 400-Meter-Tartanbahn des TV 1860 Fürth führte, ein Laufen auf der Ideallinie unmöglich. Daniela Auer sollte dadurch am Ende mehr als einen Kilometer zusätzlich auf ihrer GPS-Uhr stehen haben.

Unebener Boden, kleine aber deutliche spürbare Steigungen und zahlreiche Kurven – ein bisschen leichter hatte sich Auer den Parcours im Vorfeld schon erhofft. Die ersten Stunden des Laufes absolvierte Daniela Auer ihre Runden Schulter an Schulter mit der späteren Siegerin Conny Köttel (Tri-Team Kleinwalsertal). Jedoch lief sie ein deutlich zu hohes Tempo. Ihr Magen fing an zu rebellieren, um dieses Problem in den Griff zu kriegen, drosselte Auer ihr Tempo und legte nun in ihren Runden auch ein Hauptaugenmerk auf eine ausreichende Getränke- und Nahrungsaufnahme am Verpflegungsstand.

Ausreichend versorgt, konnte sie dann in der Folgezeit ein gutes Tempo laufen. Die ersten 30 Kilometer absolvierte die TG-Läuferin in 2:44 Stunden und lag damit voll in ihrem selbst gesetzten Zeitplan.

Kurz vor dem Ende hatte Daniela Auer nicht nur 58 Kilometer absolviert, sie lag mittlerweile auch auf dem zweiten Gesamtrang, den sie in den letzten Minuten des Rennens auch verteidigte. 62,342 Kilometer hatte sie nach sechs Stunden zurückgelegt. Die Siegerin, Conny Köttel, lag nur 1,2 Kilometer vor der Kitzingerin. Auf Platz drei lief Annette Sattler (Team Klinikum Nürnberg; 61,772).

Als Neunte kam Alexandra Martin (TSV Prichsenstadt) ins Ziel. Die 52-jährige Ultraläuferin schaffte in den sechs Stunden Laufzeit 50,733 Kilometer.

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