LEICHTATHLETIK

Bestleistung bei der Weltmeisterschaft

Auf den Punkt fit präsentierte sich Lars Hauk bei den Senioren-Titelkämpfen in Polen. Insofern konnte er auch leicht verkraften, dass es „nur“ zum elften Rang reichte.
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Rang elf mit neuer Bestleistung: Lars Hauk. Foto: Foto: Janos Kus

Beeindruckt von der Veranstaltung und mit neuer Hallenbestleistung von 1,70 m trat Lars Hauk (SV/DJK Schwarzenau) die Rückreise von den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten aus Polen an. In Torun, einer an der Weichsel gelegenen Stadt mit rund 200 000 Einwohnern, belegte er im Hochsprung der Altersklasse M45 den elften Platz.

Insgesamt starteten bei den Titelkämpfen über 4 300 Sportlerinnen und Sportler aus 88 Nationen. In Hauks Disziplin nahmen 20 Teilnehmer den Wettkampf auf. Darunter waren einige ehemaligen Leistungssportler, insbesondere aus Osteuropa, gespickt, die in ihrer Aktivenzeit Höhen jenseits der zwei Meter überquert hatte. Daneben fanden sich Hochspringer aus Brasilien, Argentinien oder den USA, die Reisen von mehreren tausend Kilometern auf sich genommen hatten.

Aufgrund der vielen Starter wurde das Feld in zwei Gruppen geteilt. Mit einer Einstiegshöhe von 1,55 m begann Hauk den Wettkampf sicher. Auch die weiteren Höhen von 1,60 und 1,65 m überwand er jeweils ohne Fehlversuche, wie zuvor schon bei der deutschen Meisterschaft in Halle an der Saale. Mit einer Energieleistung übersprang der Schwarzacher im zweiten Versuch dann 1,70 m und arbeitete sich bei drei weiteren Versuchen an 1,75 m ab, bei denen die Latte aber nicht liegen blieb.

Am Ende war Lars Hauk sowohl von seiner sportlichen Leistung als auch von den organisatorischen Rahmenbedingungen angetan: „Ein super moderner und voll ausgestatteter Hallenkomplex, in der auch internationale Leichtathletik-Meetings der Profisportler stattfinden. Perfekte Wettkampfbedingungen. Zudem gab es ein nettes, über den Sport hinaus gehendes Rahmenprogramm, einfach klasse organisiert“, kommentiert er seinen Polen-Besuch.

Für Hauk beginnt nun die Freiluftsaison. Start ist traditionell die früh im Wettkampfkalender gelegene Bahneröffnung am 7. April in Schweinfurt. Ein Höhepunkt wird dann sicherlich die Anfang September in Venedig stattfindende Freiluft-Europameisterschaft werden. (pm)

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