FUSSBALL: LANDESLIGA

Bayern nimmt den zwölften Anlauf

Noch nie in elf Versuchen hat es für Bayern Kitzingen in der Landesliga zum Sieg über Abtswind gereicht. Sportleiter Jabiri erklärt, wie es diesmal klappen soll.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Ernüchternd ist aus Sicht Bayern Kitzingens (16. Platz/21 Punkte) die Bilanz der Landesliga-Duelle mit Abtswind (4./37). Noch nie in bisher elf Vergleichen haben sich die Kitzinger durchsetzen können. Nach zehn Niederlagen zuvor gab es in der Hinrunde immerhin ein 0:0. Angesichts der Kräfteverhältnisse wären die Bayern wohl auch jetzt gut bedient mit einem Punkt.

Beim 1:3 vergangene Woche gegen Karlburg ließen sie Zweikampfstärke und Laufbereitschaft vermissen – genau das, was man braucht, um einer Mannschaft wie Abtswind das Leben schwer zu machen. Für den Kitzinger Sportleiter Kabil Jabiri war die Partie untypisch für das bisherige Auftreten in diesem Jahr, „ein Ausrutscher“, wie er immer mal vorkommen könne bei einer jungen Mannschaft wie der seinen, zumal gegen ein Team wie Karlburg, das den Bayern nicht zu liegen scheint. Daran habe man sich schon zu erfolgreicheren Zeiten die Zähne ausgebissen.

Vier Punkte hatten die Bayern aus den zwei vergangenen Spielen erlöst. „Bei einem Sieg über Karlburg hätten wir mit breiter Brust gegen Abtswind antreten können“, sagt Jabiri, „aber so sind wir klarer Außenseiter.“ Erst einmal auf Sicherheit spielen wollen die Bayern nach dem leichten Dämpfer, genau so, wie Abtswinds Trainer Petr Škarabela sie erwartet. „Das ist keine Mannschaft, die in einem Spiel fünf, sechs Tore schießt, sie wird über Ein-satz und Zweikampfstärke den Erfolg suchen.“

Auf Levi Wendel werden die Bayern dabei verzichten müssen – er bleibt nach seiner Roten Karte vom vergangenen Samstag für zwei Spiele gesperrt. Dafür rückt Benedikt Straßberger in den Kader von Trainer Björn Auer auf. Text: Elz

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