FUßBALL: RELEGATION

Aller guten Dinge sind vier

Mit einem ungefährdeten Erfolg schaffte der A-Klassen-Vizemeister SV Gaukönigshofen den Aufstieg in die Kreisklasse, aus der er in der Saison 2014/15 abgestiegen ist.
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Gaukönigshofens Spielertrainer Tobias Werner lässt die obligatorische Dusche strahlend über sich ergehen. Foto: Foto: Alexander Rausch

Relegation zur Kreisklasse

DJK Oberndorf – SV Gaukönigshofen 0:3 (0:1)

Sie hüpften, sie tanzten, sie sangen. Das Erlabrunner Sportgelände war nach dem Schlusspfiff klar in Gaukönigshöfer Hand. Nach zwei verpassten Meisterschaften und einer verlorenen Relegation haben die Lila-Weißen den Sprung in die Kreisklasse geschafft.

„Wir waren eine Klasse besser als der Gegner und haben hochverdient gewonnen“, freute sich Spielertrainer Tobias Werner, ehe er von seinen Schützlingen mit Bier begossen wurde. Eine Dusche, die sich nicht nur der ehemalige Abtswinder redlich verdient hatte. Denn die Gaukönigshöfer hatten dem Zweiten der A-Klasse 4 nicht den Hauch einer Chance gelassen. Nur in den ersten von Nervosität geprägten Anfangsminuten boten die Oberndorfer ordentlich Paroli. Zwingend wurde nach rund einer Viertelstunde aber erstmals der Vizemeister der A-Klasse 2, als Tim Beischmidt über den Balken köpfte.

Fortan übernahm Gaukönigshofen mehr und mehr die Spielkontrolle, während die Oberndorfer versuchten, tief zu stehen und Nadelstiche zu setzen. Zu letzteren sollte es aber lange nicht kommen. Besonders mit den agilen Jonas Grüb und Tim Beischmidt hatte die DJK-Abwehr große Probleme und Glück, dass beide bei guten Abschlussaktionen nicht das nötige Zielwasser getrunken hatten. Erst als Grüb nach einem Ballverlust im Oberndorfer Spielaufbau von Dustin Jankowski im Strafraum umgerissen wurde, traf Tobias Seufert zur längst fälligen Führung.

Die Jugendkraft reagierte zwar kurzzeitig und kam durch Calvin Jankowski zu einer Schusschance, doch die Spielkontrolle behielten die Kicker aus dem Ochsenfurter Gau. Tobias Seufert und Jonas Grüb hätten sogar erhöhen müssen. „Die Jungs hatten natürlich eine gesunde Anspannung vor der Partie. Ich hatte keine Bauchschmerzen und letztlich haben sie es sehr souverän gemacht“, vertraute Werner auf seine Schützlinge behielt recht.

Denn auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Spielrichtung nichts. Gaukönigshofen war beweglicher und spritziger und versetzte der Jugendkraft den zweiten Nackenschlag. Tim Beischmidt bediente Oliver Döring, der aus 17 Metern trocken ins rechte Eck vollendete. Zwar mühten sich die Oberndorfer in der Folge redlich, bis auf ein Abseitstor Martin Väths blieben die Ott-Schützlinge aber offensiv harmlos – und das trotz 87 Toren in der abgelaufenen Punkterunde. Stattdessen tauchten die Gaukönigshöfer immer wieder gefährlich vor dem DJK-Gehäuse auf, aber der Pfosten bei Tobias Seuferts Abschluss und Leon Reusch verhinderten einen höheren Rückstand. Erst Manuel Meyer machte den Sack endgültig zu. „Wir haben nichts zugelassen und können es schon früher entscheiden“, so ein stolzer Tobias Werner.

Oberndorf: L. Reusch – F. Reusch, Roos, Mende, Weigand – D. Jankowski – M. Väth, S. Schwab, De Simone, K. Väth – C. Jankowski. Eingewechselt: M. Schwab, Roth.

Gaukönigshofen: J. Nagl – Ringelmann, Roth, Werner, A. Nagl – Meyer, Döring – Barthel, Grüb, Hahn – Beischmidt. Eingewechselt: Seufert, Rienecker, Goldhammer.

Schiedsrichter: Gutbrod (Kürnach).

Zuschauer: 456 (in Erlabrunn).

Gelbe Karten: D. Jankowski, M. Schwab/-.

Tore: 0:1 Tobias Seufert (34., Foulelfmeter), 0:2 Oliver Döring (49.), 0:3 Manuel Meyer (76.).

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