FUSSBALL: BAYERNLIGA

Abtswinder Heimpremiere gegen den FC Sand

Wenn der TSV am Mittwochabend den FC Sand empfängt, ist das für TSV-Spieler Dominik Schmitt eine ganz besondere Partie. Schließlich spielte er lange Jahre für den FC.
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Kam vom FC Sand zum TSV Abtswind: Dominik Schmitt. Foto: Foto: Hans Will

Fußball

Bayernliga Nord TSV Abtswind – 1. FC Sand (Mittwoch, 18.30 Uhr, Kräuter Mix Arena)

Als der 1. FC Sand (14./0) das letzte Mal beim TSV Abtswind (5./3) zu Gast war, stand Dominik Schmitt noch auf der anderen Seite. Mit den Korbmachern gelang dem 23-Jährigen am 3. November 2018 ein 3:2-Erfolg im Kräuterdorf. Im Sommer hat Schmitt bekanntlich die Seiten gewechselt – und wird nun dazu beitragen wollen, dass die drei Punkte in Abtswind bleiben. „Für Dominik ist es natürlich ein besonderes Spiel“, weiß auch sein neuer Trainer Mario Schindler. Immerhin hat Schmitt in den letzten vier Jahren 103 Bayernliga-Partien für die Sander absolviert. Ausgebildet worden ist er in der Jugend der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Schweinfurt 05. Über seinen Cousin Daniel Hämmerlein, den neuen TSV-Co-Trainer, kam Schmitt nun nach Abtswind.

Während seine Mannen zum Auftakt beim Aufsteiger in Kahl mit 2:1 siegten, mussten die Korbmacher eine unglückliche 1:3-Niederlage gegen den hochgehandelten TSV Großbardorf einstecken. Als „Mentalitätsmonster“ bezeichnet Schindler die Sander – und ist sich sicher, dass FC-Trainer Dieter Schlereth trotz der vielen jungen Neuzugänge erneut eine „kompakte und kampfstarke Mannschaft“ entwickeln wird. Nur knapp ist der FC in der Relegation dem Abstieg entronnen – und hatte daher auch nur eine sehr kurze Sommerpause.

Unterdessen hat der Konkurrenzkampf im großen Abtswinder Kader für erste Wanderungsbewegungen gesorgt. Wie der Verein auf seiner Homepage bekannt gegeben hat, haben Mathias Brunsch (109 Einsätze für den TSV), Sven Gibfried (113) und Torwart Florian Warschecha (95) den Klub mit unbekannten Zielen verlassen. Ausschlaggebend waren offensichtlich zu geringe Spielzeiten. Wie berichtet hat sich Schindler für Felix Reusch als neue Nummer eins zwischen den TSV-Pfosten entschieden.

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