FUSSBALL: LANDESLIGA

Abtswind nicht sorgenlos beim Auftakt

Mit einer Kampfansage für das Titelrennen kommen die Abtswinder aus der Winterpause. Doch die Vorbereitung für das erste Spiel des Jahres ist nicht ideal gelaufen.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Die rund drei Monate währende Punktspiel-Pause endet für den TSV Abtswind mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Unterpleichfeld. An die erste Partie haben die Abtswinder keine gute Erinnerung, denn damals kassierten sie am dritten Spieltag mit dem 1:2 schon den zweiten Dämpfer. Dabei hatten sie sogar geführt und nach einer Gelb-Roten Karte für den Gegner einen Spieler mehr auf dem Feld. Ein umstrittenes Tor für Unterpleichfeld nach einer Rettungsaktion von Adrian Graf besiegelte dann drei Minuten vor Schluss die knappe Niederlage.

Vor dem Wiederbeginn der Rückrunde liegen die Abtswinder (4. Platz/ 33 Punkte) sieben Zähler hinter dem Tabellenzweiten aus Forchheim und sogar neun hinter dem Spitzenreiter FC Schweinfurt 05 II. Um die Ansprüche auf einen der vorderen Plätze zu untermauern, gibt es für die Männer von Trainer Petr Skarabela nur eines: siegen. In der Vorschau sieht das Skarabela genauso.

„Wir haben den Aufstieg nicht abgehakt. Schweinfurt 05 II und Forchheim sollen sich bis zum Ende der Runde nicht sicher fühlen, dass sie die Bayernliga untereinander ausmachen“, wird der Trainer auf der Internetseite des Klubs zitiert. „Wenn wir den Anschluss an die Spitze nicht verlieren wollen, können für uns gegen Unterpleichfeld nur drei Punkte die Maßgabe sein.“

In den letzten sechs Wochen hat Skarabela seine Kicker auf die verbleibenden Partien vorbereitet, vor allem seinen Reservisten habe er vermehrt Gelegenheit eingeräumt, sich für die Stammformation zu empfehlen. Das habe nicht immer so reibungslos geklappt, wie im letzten Test beim 3:6 gegen den Landesligisten Veitsbronn zu sehen war. Nicht nur hier bemängelte Skarabela zu viele Gegentreffer. „Mein Fazit fällt gemischt aus. Gegen schwächere Gegner sind wir nachlässig geworden, gegen die höherklassigen haben wir gute Leistungen gezeigt.“

Für das Duell mit Unterpleichfeld erwartet er nicht nur wegen des rutschigen Untergrunds eine schwierige und schmierige Auseinandersetzung. „Außerdem gehen wir geschwächt in die Partie: Michael Herrmann, Jonas Wirth und Adrian Graf befinden sich im Urlaub. Ohne drei Leistungsträger ist diese Herausforderung ein ganzes Stück größer.“

Die Unterpleichfelder (8./24) gehen gelassen in das Auftaktspiel. So sieht Trainer Thomas Redelberger seine Jungs „gut gerüstet. Mit einem Punkt wäre ich auf jeden Fall zufrieden.“ Von seinen Schützlingen erwartet er gegen den spielerisch stärkeren Kontrahenten vor allem Hingabe. Fehlen werden Redelberger dabei wohl Christoph Hiesberger und Felix Klein.

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