Wiesentheid
Tennis-Bezirkstag

Zwei Tennis-Nachwuchsgruppen werden gefördert

Den Höhepunkt des Tennis-Bezirkstags in der Steigerwaldhalle Wiesentheid stellten die Ehrungen verdienter Mitglieder und Auszeichnungen für besondere sportliche Leistungen dar.
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Für 25 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft des TC Rottendorf erhielt Edda Rieke vom Bezirksvorsitzenden Walter Haun die silberne Ehrennadel des Bayerischen Tennis-Verbandes. Foto: Thomas
Für 25 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft des TC Rottendorf erhielt Edda Rieke vom Bezirksvorsitzenden Walter Haun die silberne Ehrennadel des Bayerischen Tennis-Verbandes. Foto: Thomas
Corinna Kapp und Jan Paulsen (beide Heuchelhof) erhielten die goldene Ehrennadel. Kapp, die sich zurzeit bei der Weltmeisterschaft in der Türkei aufhält, holte die Deutsche und Bayerische Meisterschaft in der Leistungsklasse 40. Paulsen sicherte sich den Titel des Bayerischen Meisters, ebenfalls in der Leistungsklasse 40.
Die silberne Ehrennadel des Verbandes erhielt Edda Rieke. Sie ist seit 25 Jahren in der Vorstandschaft des TC Rottendorf tätig. Nach den Aufgaben als Jugendwart, Sportwart und Beisitzer ist sie jetzt für die EDV-Administration zuständig. Rieke ist Mannschaftsführerin in der Damen 40 Mannschaft. Ihr macht das Tennisspielen sehr viel Spaß. "Ich bin Gründungsmitglied des Tennisclubs (1981) und mein Herzblut hängt an dem Verein.
Ich habe das Tennisspielen an meine Kinder und Enkel weitergegeben."

Kritik am Deutschen Tennis-Bund

Der Bezirksvorsitzende Walter Haun blickt auf das erste Jahr seiner Amtszeit zurück. Obwohl nicht alles stimmig verlaufen sei, war das abgelaufene Jahr für ihn recht angenehm und die Zusammenarbeit im Tennisbezirk verlief sehr harmonisch. Schlecht zu sprechen war Haun auf den Deutschen Tennis-Bund, der seiner Meinung nach ein katastrophales Bild abgibt. "Der Tennissport ist auf den absteigenden Ast, es wird kaum noch etwas im Fernsehen übertragen. Es wird immer schwieriger, die breite Masse für Tennis zu begeistern und neue Mitglieder zu gewinnen." Bezirksjugendwart Klaus Englert sprach die Eckpunkte der zweigeteilten Förderung des Tennisnachwuchses an. Es wird zwei förderungsfähige Gruppen geben, die U7-U10 und bis Ú14. Für die jüngeren soll im Jahr eine zentrale Sichtung erfolgen, die als offene und Infoveranstaltung durch geführt wird. Bei den älteren Jahrgängen gibt der Tennisbezirk Zuschüsse zu den Lehrgängen für die ersten drei der jeweiligen Rangliste. Ausnahme sind die Spieler, die vom Bayerischen Tennisbund gefördert werden - zurzeit sind es fünf Spieler. Englert forderte die Vereine auf, förderungsfähige Spieler bei ihm zu melden.

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