Segnitz

Zufriedenheit gepaart mit einem Stückchen Selbstkritik

Der fünfte Platz bei nationalen Titelkämpfen ist aller Ehren wert. Es hätte sogar noch besser werden können.
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Als Fünfter beendeten die U18-Faustballer des TV Segnitz die Deutsche Hallenmeisterschaft in Waibstadt (hinten von links): Philipp Mengler, Bastian Schiffler, Moritz Lutzenberger, Andreas Kaemmer, (vorne von links) Florian Fahle, Fabio Lauck, und Julian Schiffler.

„Fasst man das Wochenende zusammen und denkt über das eigentliche Ziel nach, nämlich das Erreichen der Deutschen Meisterschaft, kann man der Mannschaft ein großes Lob für die konstante Leistung während der ganzen Saison hinweg machen und einen guten fünften Platz feiern.“

Die Bilanz von Chris Lauck liest sich durchaus positiv, lässt unterschwellig aber auch eine gewisse Unzufriedenheit erahnen. Dem Trainer der Segnitzer U18-Faustballer kommen beim Rückblick auf die zweitägigen Titelkämpfe in Waibstadt speziell zwei Spiele ins Gedächtnis, die eine noch bessere Platzierung gekostet haben. Beim Vorrundenspiel gegen den Nordvertreter TSV Lola störte Lauck die enttäuschende Vorstellung seiner Schützlinge. Unglücklich fiel dagegen die 1:2-Niederlage in der Zwischenrunde gegen den Ahlhorner SV aus. Erst im dritten Satz zogen die Segnitzer mit 10:12 den Kürzeren. „Sonst wäre der dritte Platz möglich gewesen, mehr nicht“, bleibt der TV-Trainer selbstkritisch. „An Brettorf und Vaihingen führt kein Weg vorbei“, erkennt er die Überlegenheit der beiden Finalisten an.

Nach dem nur im ersten Satz umkämpften Auftaktspiel gegen Oppau, das aber auch aufgrund der 50 mitgereisten Fans sicher besiegt wurde, kassierte Segnitz die schon erwähnte Lola-Niederlage. Eine tolle Vorstellung von Mannschaft und Fans gegen Ausrichter Waibstadt ermöglichte einen 2:0-Sieg, der das Erreichen der Endrunde perfekt machte. Die einkalkulierte Niederlage gegen Brettorf konnte daran nichts mehr ändern. Gruppenplatz drei sorgte in der Zwischenrunde für das Aufeinandertreffen mit dem SV Ahlhorn. Die unglückliche Niederlage in drei Sätzen ist bekannt. „Wir haben unsere eigene Leistung nicht abgerufen. Ahlhorn hat eine starke Vorstellung geboten“, urteilte Christian Lauck.

Im Spiel um Platz fünf hieß der Gegner abschließend Güstrow. Obwohl bei den Segnitzern noch das Pech-Aus gegen Ahlhorn in den Köpfen steckte, gelang ein ungefährdeter Erfolg.

Die Statistik der Deutschen U18-Faustballmeisterschaft

Gruppe A:

Vaihingen/Enz – Kubschütz 11:3/11:7

FBC Offenburg – Alhorner SV 3:11/3:11

Vaihingen/Enz – SC Güstrow 11:7/11:5

Kubschütz – Offenburg 11:4/11:8

Ahlhorn – Güstrow 11:7/11:5

Vaihingen/Enz – Offenburg 11:3/11:5

Kubschütz – Güstrow 7:11/9:11

Vaihingen/Enz – Ahlhorn 11:8/11:7

Offenburg – Güstrow 3:11/5:11

Kubschütz – Ahlhorn 1:11/1:11

1. TV Vaihingen/Enz 8:0 8:0

2. Alhorner SV 6:2 6:2

3. Güstrower SC 4:4 4:4

4. SV Kubschütz 2:6 2:6

5. FBC Offenburg 0:8 0:8

Gruppe B:

TB Oppau – TV Waibstadt 2:11/2:11

TV Brettorf – TSV Lola 11:3/11:5

Oppau – TV Segnitz 9:11/2:11

Waibstadt – Brettorf 7:11/4:11

Lola – Segnitz 11:9/11:8

Oppau – Brettorf 5:11/5:11

Waibstadt – Segnitz 7:11/7:11

Oppau – Lola 8:11/12:14

Brettorf – Segnitz 11:4/11:4

Waibstadt – Lola 11:4/11:4

1. TV Brettorf 8:8 8:0

2. TV Waibstadt 4:4 4:4

3. TV Segnitz 4:4 4:4

4. TSV Lola 4:4 4:4

5. TB Oppau 0:9 0:8

Zwischenrunde:

Kubschütz – Oppau 11:9/6:11/9:11

Lola – Offenburg 11:2/11:4

Waibstadt – Güstrow 11:8/11:6

Ahlhorn – Segnitz 11:6/7:11/12:10

Halbfinale:

Vaihingen – Waibstadt 11:7/11:6

Brettorf– Ahlhorn 14:12/11:3

Platzierungsspiele:

9/10: Kubschütz – Offenburg 11:3/11:5

7/8: Oppau – Lola 11:7/4:11/2:11

5/6: Güstrow – Segnitz 4:11/7:11

3/4: Waibstadt – Ahlhorn 11:8/11:9

Endspiel:

Vaihingen – Brettorf 9:11/5:11



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