FUSSBALL: BAYERNLIGA

Worauf Schindler in Abtswind bauen will

Trotz sieben sieglosen Spielen in Serie sieht der Trainer bei seinen Abtswindern Fortschritte. Gegner Don Bosco Bamberg hat sich dieser Tage noch einmal verstärkt.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Ohne Tore kann man keine Spiele gewinnen. Die DJK Don Bosco Bamberg (16. Platz/7 Punkte) schafft es zwar nicht, dieses Prinzip auszuhebeln. Mit mageren vier Treffern in zehn Partien sieben Punkte zu holen ist aber schon ein besonderes Kunststück. Bei sechs ihrer sieben Niederlagen sind die Oberfranken ohne Torerfolg geblieben. Auf der Habenseite stehen zwei knappe Siege und eine Nullnummer.

Auch der TSV Abtswind (13./11) ist in dieser Saison bislang nicht als Angriffsmaschinerie in Erscheinung getreten. In den letzten zwei Partien gelang den Grün-Weißen kein Tor. Dafür blieben sie beim jüngsten 0:0 in Karlburg erstmals in dieser Saison ohne Gegentor. „Wir standen sehr kompakt und haben wenig zugelassen“, sagt Trainer Mario Schindler. Vorne habe das „Spielglück“ gefehlt. Insgesamt habe sein Team ein anderes Bild abgegeben als in den Wochen zuvor. „Darauf können und werden wir aufbauen.“

Der 43-Jährige will nach nunmehr sieben sieglosen Partien in Serie nicht klein beigeben: „Natürlich schmeckt ein solcher Negativlauf keinem. Aber wir haben jetzt die Situation angenommen und wollen gegen die Bamberger den berühmten Bock umstoßen.“ Dabei werden Schindler die fünf Langzeitverletzten und wohl auch der angeschlagene Markus Thomann fehlen, weshalb wieder einige Abtswinder auf ungewohnten Positionen ran müssen.

Die Oberfranken haben übrigens auf ihr Sturmdefizit mit einer Nachverpflichtung reagiert. Anfang dieses Monats kam Goevanni Lake von der Karibikinsel St. Kitts und Nevis in Bambergs Stadtteil Wildensorg; er ist U 23-Nationalspieler seines Landes. Der Kontakt kam über eine Agentur zustande.

Der TSV Abtswind trauert dieser Tage um Fritz Heidel, der sich fast vier Jahrzehnte als Funktionär um den Verein verdient gemacht hat. Er spielte zudem zeit seines aktiven Fußballerlebens nur für den TSV. Heidel starb am 5. September im Alter von 79 Jahren. Bis zuletzt war er ein treuer Zuschauer seiner Abtswinder.

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