Abtswind

„Wir freuen uns wahnsinnig“

Zum zweitenmal innerhalb von zwei Wochen treffen Abtswind und Don Bosco Bamberg aufeinander. Das erste Spiel endete 1:1, in dem keiner mit offenen Karten gespielt hat.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Das erste Abtswinder Bayernliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte findet gegen Don Bosco Bamberg statt. „Wir freuen uns alle wahnsinnig darauf“, möchte Abtswinds Trainer Mario Schindler seine Vorfreude auf den Rundenstart nicht verbergen.

Die Bamberger, die mittlerweile dem Lokalrivalen Eintracht als Nummer eins der Stadt den Rang abgelaufen haben, spielten in den letzten drei Jahren seit ihrem Aufstieg in die Bayernliga gegen den Klassenerhalt, doch es gelang ihnen, die Liga auch zuletzt durch eine erfolgreichere Rückrunde ein weiteres Mal zu halten. Auch für diese Saison ist der Klassenerhalt das Ziel der Bamberger. Die 40-Punkte-Marke gilt als jene Schallmauer, die es möglichst bald zu durchbrechen gilt. „Sie sind für mich eine durchaus gestandene Bayernligatruppe“, sagt Schindler zum Gegner.

In der neuen Saison muss Trainer Mario Bail in der Offensive neue Lösungen finden, da Daniel Schäffler als erfolgreichster Torschütze der vergangenen Saison als Spielertrainer nach Hirschaid gewechselt ist. Mit dem Ex-Schweinfurter Manuel Müller schloss sich ein erfahrener Abwehrspieler der Mannschaft aus dem Stadtteil Wildensorg an. Zuletzt spielte der 26-Jährige in Sand. „Sie haben nach einer zuletzt schwierigen Saison bestimmt ihre Schlüsse gezogen und gehandelt“, meint Schindler.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen den beiden Konkurrenten liegt gerade erst zwei Wochen zurück, denn beim 65-jährigen Vereinsjubiläum Reichmannsdorfs trugen beide ein Testspiel aus, trennten sich mit 1:1 unentschieden. „Keiner hat dort seine Karten auf den Tisch gelegt“, weiß Abtswinds Trainer, dass dieser Vergleich unter anderen Vorzeichen stattfand. Es ist das erste Duell in der Bayernliga, doch in der Landesliga trafen beide Teams viermal aufeinander. Für jede Seite stehen zwei Siege in der Statistik. Personell fehlen bei den Gastgebern neben dem langzeitverletzten Frank Hartlehnert auch Kapitän Michael Herrmann und Neuzugang Christopher Lehmann aufgrund von Verletzungen, zudem arbeiten Christopher Lenhart und Yannick Zunder ihren Trainingsrückstand auf. jst

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