FUSSBALL: BEZIRKSOBERLIGA

Wiesentheids U19: viel Aufwand, wenig Ertrag

Nach nur drei Siegen in zehn Spielen bleibt der Wiesentheider Nachwuchs vom Abstieg bedroht. Was sich Trainer Norbert Stenger für die zweite Halbserie von den Seinen wünscht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Blickt Trainer Norbert Stenger nach vorne, wünscht er sich mehr Einsatz der Jugend. Foto: Foto (Archiv): Stöckinger
U19 Bezirksoberliga

 

FC Bad Kissingen – SV Heidingsfeld abges.  
TuS Frammersbach – FC Sand 0:3  
TSV Aubstadt – TV Jahn Schweinfurt 1:2  

 

 

1. (1.) SpVgg Hösbach-Bahnhof 11 8 2 1 46 : 11 26  
2. (2.) FV Karlstadt 11 8 0 3 30 : 17 24  
3. (3.) TSV Aubstadt 10 7 1 2 27 : 15 22  
4. (4.) FC Sand 11 6 2 3 27 : 17 20  
5. (5.) FT Schweinfurt 10 5 1 4 24 : 26 16  
6. (6.) JFG Kickers Bachgau 9 4 2 3 24 : 18 14  
7. (7.) TSV/DJK Wiesentheid 10 3 2 5 17 : 24 11  
8. (10.) TV Jahn Schweinfurt 9 3 1 5 9 : 23 10  
9. (8.) FC Bad Kissingen 10 3 0 7 15 : 20 9  
10. (9.) SV Heidingsfeld 9 2 2 5 15 : 29 8  
11. (11.) TuS Leider 9 2 0 7 10 : 29 6  
12. (12.) TuS Frammersbach 9 1 1 7 13 : 28 4  

 

Elf Punkte nach zehn Spielen – das ist die Ausbeute des Wiesentheider U19-Nachwuchses zur „Halbzeit“ in der Bezirksoberliga. „Das ist viel zu wenig“, sagt Trainer Norbert Stenger. „Wir müssen etwas zittern, aber ich bin zuversichtlich, dass in den Jungs einiges steckt. Wir hatten auch etwas Verletzungspech.“ Die Liga sei nicht einfach zu spielen., und die Wiesentheider hatten unter ihren bisherigen drei Erfolgen keinen klaren. Andererseits konnte seine SG auch gegen die starken zumindest phasenweise mithalten.

Was Stenger bei seinen Schützlingen etwas vermisst, sind Einstellung und Konzentration. Es gebe zu viel Ablenkung – private Termine seien den Jugendlichen vielfach wichtiger als das eigene Spiel. Oft gehe darüber der Fokus auf das Spiel verloren, und es fehle die letzte Konsequenz. „Die Mentalität der jungen Leute ist anders geworden. Fußballerisch könnten sie viel. Manche sind zu schnell beleidigt.“

Der Aufwand, den Stenger – und insgesamt an der Spielgemeinschaft beteiligten sechs Vereine – auf sich nehmen, sei enorm. Die Wiesentheider sind weit und breit der einzige Vertreter aus dem Landkreis Kitzingen und auch darüber hinaus in der höchsten Spielklasse Unterfrankens. Dies hat seinen Preis. Vor allem die meist recht weiten Auswärtsfahrten kosten Geld und Zeit.

„Das ist brutal, du bist schon viel unterwegs. Nach Pflaumheim, das sind 130 Kilometer einfach.“ Außer nach Sand, zweimal Schweinfurt und Heidingsfeld betragen die Entfernungen zu den Spielen bis 60 Kilometer und mehr. Ob sich der Aufwand auch sportlich gelohnt hat, wird man erst am Rundenende sehen.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren