SV Rödelmaier – FSG Wiesentheid 2:1 (1:1). Auch im letzten Auswärtsspiel dieser Runde, dem fünfzehnten Anlauf in der Fremde, blieb Wiesentheid ohne einen Sieg. In der Partie, die FSG-Co-Trainer Stefan Stöcklein als „einen lauen Kick, dem Tabellenstand entsprechend“ beschrieb, wäre ein Remis gerecht gewesen. Doch in der Schlussphase klaute Rödelmaiers Sergej Schmidt den Gästen noch den Punkt. Nach einem langen Pass, der per Kopfball verlängert wurde, schoss er freistehend ins Tor. Wiesentheids Torwart Maximilian Schanz hatte die Finger zwar noch dran, er konnte die Kugel aber nicht mehr entscheidend ablenken. Auch beim Strafstoß, den die Rhöner zuvor zum Ausgleich genutzt hatten, war Schanz am Ball gewesen.

Kai Zierock, der für den angeschlagenen Nino Scheidler eingewechselt wurde, hatte die Wiesentheider mit seinem ersten Ballkontakt im Spiel in Führung gebracht. Überhaupt besaß die FSG anfangs Vorteile, so dass die Führung verdient war. Doch kurz vor der Halbzeit gelang Schmidt per Elfmeter der Ausgleich. In der wenig erbaulichen zweiten Hälfte hatten die Gastgeber mehr Spielanteile. Die FSG monierte allerdings, dass ihr nach 75 Minuten ein Handelfmeter verwehrt worden sei. Nach einer Flanke in den Strafraum soll ein Rödelmaierer den Ball vor einem Wiesentheider mit der Hand geklärt haben, was nicht geahndet wurde.

Wiesentheid: Maximilian Schanz; Alexander Ruppert, Daniel Holzmann, Mike Winges, Jonathan Popp (70. Jochen Rehberger), Nino Scheidler (22. Kai Zierock), Jimmy Frazier, Daniel Schmidt, Maximilian Dietrich, Martin Seitz (57. Michael Seuling), Holger Gropp.

Tore: 0:1 Kai Zierock (23., 16-Meter-Volleyschuss), 1:1 Sergej Schmidt (43., Elfmeter, verursacht von Daniel Holzmann), 2:1 Sergej Schmidt (85., aus acht Metern). Schiedsrichter: Alexander Arnold (Waldberg). Zuschauer: 100.