Volkach
Volleyball Landesliga Herren

Volkacher Volleyballer siegen in zwei Heimspielen

Besser hätte es für den VfL Volkach nicht laufen können: Mit zwei Siegen am Heimspieltag machte das junge Team von Trainer Raimund Wagenhäuser die beiden Auftaktniederlagen wett.
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Mit vereinten Kräften in luftiger Höhe: Volkachs Bruno Wedrich (rechts vom Netz) und Hannes Barthelme im Block. Foto: Pfannes
Mit vereinten Kräften in luftiger Höhe: Volkachs Bruno Wedrich (rechts vom Netz) und Hannes Barthelme im Block. Foto: Pfannes
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VfL Volkach - TSV Neunkirchen 3:2 (19:25, 26:24, 25:19, 20:25, 15:9), VfL Volkach - TSV Lengfeld 3:0 (25:23, 25:22, 25:16).

Mit purer Kampfkraft, absolutem Siegeswillen und einem nimmermüden Fanblock zwang der VfL Volkach den TSV Neunkirchen und den TSV Lengfeld in die Knie. "Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen", sagte Spielführer Karsten Wagenhäuser nach dem gewonnenen Auftaktkrimi gegen Neunkirchen.

Weiche Knie bekamen er und seine Kameraden im Tie-Break des fünften Satzes nicht. Obwohl der VfL bereits mit drei Punkten im Rückstand lag, drehte der VfL die Entscheidung zu seinen Gunsten und gewann diesen Durchgang mit 15:8.

Die Volkacher kamen zunächst nicht gut ins Spiel und gaben den ersten Durchgang mit 19:25 ab. Im zweiten Satz lief es besser. Nach einem abgewehrten Satzball kämpften sich die Vfl-er dank einer starken Feldabwehr um Jonas Thaler zurück und gewannen mit 26:24. Diesen Schwung nahmen sie mit in den dritten Durchgang.

Die Mittelblocker Marcel Binzenhöfer und Bruno Wedrich bekamen die groß gewachsenen Angreifer der Neunkirchener immer besser in den Griff und erspielten sich durch ein 25:19 die 2:1-Führung. Neunkirchen schlug jedoch zurück und erzwang mit 25:20 den Entscheidungssatz, der verdient für das Heimteam im Tie-Break endete. "Dieser erste Sieg war so wichtig. Wenn man den in der Tasche hat, dann läuft´s." Wagenhäuser bescheinigte seinem Team eine gute Moral und großen Kampfgeist. Der "roten Wand", wie sich die VfL-Fans auf der Tribüne zu erkennen gaben, attestierte der Spielführer: "Das war schon irre, wie uns die Fans angefeuert und zum Sieg getragen haben."

VfL lässt nichts anbrennen


Beim 3:0 gegen Lengfeld ließ der Volkacher Landesligist im zweiten Spiel des Abends nichts anbrennen und beherrschte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Der Gäste-Block fand keine Mittel gegen die Volkacher Angreifer Hauke Wagenhäuser, Karsten Wagenhäuser, Hannes Barthelme und Kim Schmidt. Einzig am Ende des ersten Durchgangs, als die Volkacher einen hohen Vorsprung verspielten, wurde es spannend. Doch der klare Sieg geriet nie in Gefahr. "Damit haben wir uns Luft im Abstiegskampf verschafft", schaute der VfL-Kapitän zuversichtlich nach vorne.

Personelle Rückschläge durch Wegzug und Studium einiger Spieler konnte der VfL bislang gut wegstecken. "Wir haben eine dünne Spielerdecke und es darf sich eigentlich keiner bei uns verletzen", sieht Coach Raimund Wagenhäuser den Ernst der Lage. "Es waren zwei wichtige Siege", zog er sein persönliches Fazit. Anfangs habe seine Mannschaft sehr nervös agiert. "Meine Jungs standen nach den beiden Niederlagen am ersten Spieltag doch sehr unter Druck." Der erfahrene Trainer hat die Unsicherheit deutlich gespürt und war überrascht: "Ich hätte nicht gedacht, dass zwei Niederlagen das Selbstvertrauen so kaputt machen können." Über den Kampf habe sein Team aber das anfängliche Lampenfieber beseitigt. "Nach einigen guten Szenen haben sich die Jungs aufgepusht." Die Anfeuerung durch die Fans habe zusätzlich geholfen, den Rhythmus zu finden, so der Trainer.

Allrounder Bruno Wedrich


Das Fehlen von Mittelblocker Christian Krapf konnte sein Team gut kompensieren. "Mit Bruno Wedrich haben wir einen guten Allrounder bekommen." Der könne seine Mannschaftskameraden durch Teamgeist und als Vorbild gut mitreißen. Jonas Thaler als Libero aufzubieten, sah Wagenhäuser als "den richtigen Schritt". Thaler sei jetzt eine feste Größe auf dieser Position. Der Coach wünscht sich, dass alle Spieler wieder regelmäßig trainieren können und auch die Hallen für die Übungseinheiten zur Verfügung stehen. "Unter normalen Voraussetzungen halten wir die Klasse", ist der Übungsleiter zuversichtlich.

Für den nächsten Spieltag hofft Spielführer Karsten Wagenhäuser wieder auf die Nervenstärke seiner Mannschaftskollegen. "Wir spielen sehr emotional und wenn es einmal nicht läuft, dann verliert man halt blöd." Doch nach den beiden jüngsten Siegen dürften die VfL-Jungs ausreichend Selbstbewusstsein getankt haben, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu erledigen. Sein Ziel: "Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben." Der Käpt´n hofft darauf, nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen wie vergangene Saison.

Mit purer Kampfkraft, absolutem Siegeswillen und einem nimmermüden Fanblock zwang der VfL Volkach den TSV Neunkirchen und den TSV Lengfeld in die Knie. "Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen", sagte Spielführer Karsten Wagenhäuser nach dem gewonnenen Auftaktkrimi gegen Neunkirchen.

Weiche Knie bekamen er und seine Kameraden im Tie-Break des fünften Satzes nicht. Obwohl der VfL bereits mit drei Punkten im Rückstand lag, drehte der VfL die Entscheidung zu seinen Gunsten und gewann diesen Durchgang mit 15:8.

Die Volkacher kamen zunächst nicht gut ins Spiel und gaben den ersten Durchgang mit 19:25 ab. Im zweiten Satz lief es besser. Nach einem abgewehrten Satzball kämpften sich die Vfl-er dank einer starken Feldabwehr um Jonas Thaler zurück und gewannen mit 26:24. Diesen Schwung nahmen sie mit in den dritten Durchgang. Die Mittelblocker Marcel Binzenhöfer und Bruno Wedrich bekamen die groß gewachsenen Angreifer der Neunkirchener immer besser in den Griff und erspielten sich durch ein 25:19 die 2:1-Führung.

Neunkirchen schlug jedoch zurück und erzwang mit 25:20 den Entscheidungssatz, der verdient für das Heimteam im Tie-Break endete. "Dieser erste Sieg war so wichtig. Wenn man den in der Tasche hat, dann läuft´s." Wagenhäuser bescheinigte seinem Team eine gute Moral und großen Kampfgeist. Der "roten Wand", wie sich die VfL-Fans auf der Tribüne zu erkennen gaben, attestierte der Spielführer: "Das war schon irre, wie uns die Fans angefeuert und zum Sieg getragen haben."

VfL lässt nichts anbrennen


Beim 3:0 gegen Lengfeld ließ der Volkacher Landesligist im zweiten Spiel des Abends nichts anbrennen und beherrschte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Der Gäste-Block fand keine Mittel gegen die Volkacher Angreifer Hauke Wagenhäuser, Karsten Wagenhäuser, Hannes Barthelme und Kim Schmidt. Einzig am Ende des ersten Durchgangs, als die Volkacher einen hohen Vorsprung verspielten, wurde es spannend. Doch der klare Sieg geriet nie in Gefahr. "Damit haben wir uns Luft im Abstiegskampf verschafft", schaute der VfL-Kapitän zuversichtlich nach vorne.

Personelle Rückschläge durch Wegzug und Studium einiger Spieler konnte der VfL bislang gut wegstecken. "Wir haben eine dünne Spielerdecke und es darf sich eigentlich keiner bei uns verletzen", sieht Coach Raimund Wagenhäuser den Ernst der Lage. "Es waren zwei wichtige Siege", zog er sein persönliches Fazit. Anfangs habe seine Mannschaft sehr nervös agiert. "Meine Jungs standen nach den beiden Niederlagen am ersten Spieltag doch sehr unter Druck." Der erfahrene Trainer hat die Unsicherheit deutlich gespürt und war überrascht: "Ich hätte nicht gedacht, dass zwei Niederlagen das Selbstvertrauen so kaputt machen können." Über den Kampf habe sein Team aber das anfängliche Lampenfieber beseitigt. "Nach einigen guten Szenen haben sich die Jungs aufgepusht." Die Anfeuerung durch die Fans habe zusätzlich geholfen, den Rhythmus zu finden, so der Trainer.

Allrounder Bruno Wedrich


Das Fehlen von Mittelblocker Christian Krapf konnte sein Team gut kompensieren. "Mit Bruno Wedrich haben wir einen guten Allrounder bekommen." Der könne seine Mannschaftskameraden durch Teamgeist und als Vorbild gut mitreißen. Jonas Thaler als Libero aufzubieten, sah Wagenhäuser als "den richtigen Schritt". Thaler sei jetzt eine feste Größe auf dieser Position. Der Coach wünscht sich, dass alle Spieler wieder regelmäßig trainieren können und auch die Hallen für die Übungseinheiten zur Verfügung stehen. "Unter normalen Voraussetzungen halten wir die Klasse", ist der Übungsleiter zuversichtlich.

Für den nächsten Spieltag hofft Spielführer Karsten Wagenhäuser wieder auf die Nervenstärke seiner Mannschaftskollegen. "Wir spielen sehr emotional und wenn es einmal nicht läuft, dann verliert man halt blöd." Doch nach den beiden jüngsten Siegen dürften die VfL-Jungs ausreichend Selbstbewusstsein getankt haben, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu erledigen. Sein Ziel: "Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben." Der Käpt´n hofft darauf, nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen wie vergangene Saison.
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