Volleyball

Volkacher Auswärtsstärke

Bayernliga-Aufsteiger überrascht in Katzwang erneut einen Mitfavoriten
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Entscheidender Punkt: Hauke Wagenhäuser verwandelte den dritten Volkacher Matchball. Foto: Foto: Michael Kämmerer
Bayernliga Nord Männer
 
CVJM Arzberg – SC Memmelsdorf 2:3  
VC Katzwang-Schw. – VfL Volkach 2:3  
TV Faulbach – SG Lichtenfels/Grub 1:3  
VC Hohenfels-Parsb. – BSV Bayreuth 1:3  
TB/ASV Regenstauf – TV Erlangen 3:1  
 
1. (1.) TB/ASV Regenstauf 3 3 0 9 : 1 9  
2. (1.) SG Lichtenfels/Grub 3 3 0 9 : 1 9  
3. (3.) VC Katzwang-Schw. 3 2 1 8 : 7 5  
4. (8.) BSV Bayreuth 3 1 2 7 : 7 5  
5. (6.) VfL Volkach 3 2 1 7 : 7 4  
6. (4.) TV Faulbach 3 1 2 6 : 7 4  
7. (5.) VC Hohenfels-Parsb. 3 1 2 4 : 7 3  
8. (6.) TV Erlangen 3 1 2 5 : 8 2  
9. (9.) CVJM Arzberg 3 0 3 4 : 9 2  
10. (10.) SC Memmelsdorf 3 1 2 3 : 8 2  

SG Katzwang/Schwabach – VfL Volkach 2:3 (21:25, 25:14, 25:20, 23:25, 19:21). Im zweiten Auswärtsspiel der Saison gelang Aufsteiger Volkach die zweite Überraschung. Katzwang, eine Mannschaft mit großer Bayernliga-Erfahrung, hatte seine ersten beiden Spiele gewonnen und ging als klarer Favorit in die Partie. Die jungen Volkacher gingen hingegen mit der Devise in die Partie, die Sätze so lange wie möglich offen zu halten und Schwächephasen der Katzwanger bestmöglich auszunutzen. Im Außenangriff startete erstmals Peter Moritz, für den Federico Koch auf der Bank Platz nahm. Ansonsten spielte die gleiche Start-Sieben, auf die Trainer Raimund Wagenhäuser auch in den ersten beiden Spielen gesetzt hatte.

Den ersten Durchgang gestalteten die Volkacher auch gleich lange offen. Bis zum Stand von 17:18 wog das Spiel hin und her. Dank einiger Punkte durch die Mittelblocker Tim Schumacher und Bruno Wedrich gingen die Volkacher nach einer 3:0-Punkteserie sogar 20:18 in Führung. Die ließen sie sich nicht mehr nehmen und holten sich die 1:0 Satzführung. Die Katzwanger ließen sich dadurch jedoch nicht beirren und wurden im zweiten Durchgang ihrer Favoritenrolle gerecht. Bei den Volkachern ließ die Konzentration etwas nach. Auch zwei Auszeiten und einige Wechsel, unter anderem kam mit Sebastian Schraml ein neuer Zuspieler, brachten nicht den gewünschten Effekt. In dieser Phase des Spiels war ein Klassenunterschied zu erkennen.

Im dritten Durchgang kamen die Volkacher wieder besser in die Partie. Dank einiger spektakulärer Abwehraktionen und konsequenten Spielaufbaus aus der eigenen Annahme hielten die Gastgeber gut mit. Bis zum 17:17 schien ein weiterer Satzgewinn möglich. Doch danach legten die Katzwanger mit ihrer Routine noch eine Schippe drauf. Gegen ihre Mittelangriffe wussten die Volkacher kein Gegenmittel. So ging auch der dritte Satz an den Favoriten.

Doch die Volkacher zeigten eine vorbildliche Einstellung. Sie ließen sich durch den Rückstand nicht beirren und kämpften weiterhin um jeden Punkt. Dadurch gestalteten sie auch den vierten Durchgang wieder offen. Die Angreifer Karsten Wagenhäuser, Peter Moritz und Hauke Wagenhäuser, die sehr gut von Zuspieler Johannes Förster bedient wurden, hielten die Volkacher mit vielen direkten Punkten im Spiel. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel mit langen Ballwechseln. Mit drei Punkten am Stück entschied der Aufsteiger den vierten Durchgang unter großem Jubel für sich. Damit zwang man erneut eine routinierte Bayernligamannschaft in den Entscheidungssatz.

In dem erwischte Katzwang jedoch den besseren Start und ging mit 3:1 und 7:4 in Führung. Die Volkacher versuchten alles, um die entscheidende Wende herbeizuführen. Sie zeigten große Entschlossenheit in ihren Aktionen und kämpften um jeden Punkt. Trotzdem erspielten sich die Katzwanger beim 14:12 zwei Matchbälle. Den ersten wehrten die Volkacher aus eigener Annahme souverän ab. Danach hatten die Katzwanger die Möglichkeit, aus ihrer Annahme heraus den zweiten Matchball zu nutzen. Einen Angriff über die Außenposition blockte jedoch Bruno Wedrich spektakulär ab. Anschließend wehrte Volkach noch drei weitere Matchbälle ab, bevor Hauke Wagenhäuser den wiederum dritten Matchball der Volkacher nach einer Abwehraktion von Libero Jonas Thaler verwandelte.

Nach diesem denkwürdigen Sieg gastiert am Sonntag, 9. November, Tabellenführer Regenstauf um 16 Uhr in der Mainschleifenhalle in Volkach. Text: kwa

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