FUSSBALL: BAYERNLIGA

Vier Minuten fehlen Frickenhausen zum Sieg

Lange kann den Frickenhäuserinnen im Heimspiel nichts anhaben. Entnervte, wütende Angriffe Frensdorfs wehren sie erfolgreich ab – bis zur 86. Minute.
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Magdalena Dick ist mit den Frickenhäuserinnen noch mal ein unerwarteter Punktgewinn geglückt. Foto: Archivfoto: Alexander Rausch
Bayernliga Frauen

 

SC WÜ Heuchelhof – FC Stern München 3:1  
FC Ingolstadt II – SV Thenried 1:0  
SV Weinberg II – FFC Hof 1:1  
FC Pegnitz – TuS Bad Aibling 0:3  
TSV Frickenhausen – SV Frensdorf 1:1  
SpVgg Greuther Fürth – TSV Schwaben Augsburg 1:4  

 

 

1. (1.) SC WÜ Heuchelhof 19 14 4 1 65 : 27 46  
2. (2.) FC Ingolstadt II 20 11 3 6 41 : 25 36  
3. (4.) SV Frensdorf 20 10 4 6 33 : 23 34  
4. (5.) SV Weinberg II 20 9 7 4 24 : 19 34  
5. (3.) SV Saaldorf 19 10 3 6 40 : 28 33  
6. (6.) TSV Schwaben Augsburg 20 10 3 7 50 : 40 33  
7. (7.) FC Stern München 19 8 5 6 39 : 24 29  
8. (8.) SpVgg Greuther Fürth 19 7 4 8 37 : 30 25  
9. (10.) TuS Bad Aibling 19 7 4 8 24 : 28 25  
10. (9.) FFC Hof 19 7 3 9 41 : 36 24  
11. (11.) SV Thenried 19 6 3 10 29 : 39 21  
12. (12.) TSV Frickenhausen 19 2 5 12 14 : 49 11  
13. (13.) FC Pegnitz 20 0 2 18 4 : 73 2  

 

TSV Frickenhausen – SV Frensdorf 1:1 (0:0). Einen Achtungserfolg ist den Frickenhäuserinnen zu Hause gegen den Tabellenvierten gelungen. Mit leidenschaftlichem Kampf verdienten sich die Schützlinge von Trainerin Sabine Müller das 1:1, aus dem sogar mehr hätte werden können. Frensdorf traf erst vier Minuten vor dem Ende zum Ausgleich.

Mit dem jüngsten Sieg gegen Pegnitz und entspannter Personaldecke hatten die Grün-Weißen den Neuling aus Oberfranken empfangen, der im Hinspiel noch 2:0 gewonnen hatte. Auch diesmal schlugen die Gäste von Beginn ein hohes Tempo an und versuchten vornehmlich, mit Diagonalpässen ihre Außenspielerinnen einzusetzen, um ihre Schnelligkeit auszuspielen. Doch die Frickenhäuserinnen unterbanden dies oft erfolgreich und ließen den Aufsteiger so offensiv kaum zur Entfaltung kommen. Auch Anja Schrecks verletzungsbedingter Ausfall brachte die Heimelf nicht aus dem Konzept.

Frensdorf wirkte zunehmend entnervt, daran änderte auch ein Lattenknaller Amelie Striegels nichts. „Wir haben die Mitte sehr gut zugehalten und die Zweikämpfe angenommen“, stellte Müller fest. Auch im zweiten Abschnitt sah sie ihre Vorgaben gut umgesetzt, er begann mit einem Paukenschlag aus Frickenhausens Sicht. Marianne Keck hatte den Ball erobert und Angelina Schreck auf die Reise geschickt. Die Flügelspielerin behielt die Ruhe, bediente die mitgelaufene Simone Sing, und die schob zur Führung ein.

Frensdorf reagierte mit wütenden Angriffen, die Härte der Zweikämpfe nahm zu. Wirkliche Lösungen fand der Tabellenvierte aber nicht – dafür standen die Gastgeberinnen hinten zu massiv. „Wir haben uns mit allen Mitteln gewehrt“, sagte Müller. Fast wäre ihrer Elf sogar das 2:0 gelungen. Aber Keck wurde im letzten Moment gestoppt.

Kurz darauf musste sich die Spielertrainerin erneut ärgern, denn kurz vor Schluss kam Frensdorf noch zum Ausgleich. Lilith Knauf war auf dem Weg zum Tor durchgebrochen und traf unhaltbar. Trotz der späten Enttäuschung zeigte sich Müller stolz auf ihre Schützlinge. Sie freuen sich nun auf das Pokal-Halbfinale gegen den 1. FC Nürnberg diesen Mittwoch (18.45 Uhr).

Frickenhausen: Kohl; Kinle (67. Roll), Anja Schreck (24. Dick, 88. Wasserbauer), Müller, Keck, Other, Kißler, Uhl (84. Rumpel), Sing, Angelina Schreck, Rauschenberger.

Tore: 1:0 Simone Sing (49.), 1:1 Lilith Knauf (86.).

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