Mit wilden Tänzen haben Trainer Thomas Redelberger und die Spieler des TSV Unterpleichfeld den Sieg bei der unterfränkischen Futsal-Meisterschaft gefeiert. Nach dem finalen 6:4 (2:2) im Sechsmeterschießen gegen Titelverteidiger Alemannia Haibach gab es unten auf dem Feld erheblich lautere und originellere Gesänge als zuvor auf den mit 400 Zuschauern nur mäßig gefüllten Rängen der Arena in Aschaffenburg. „Man träumt ja immer von so einem Titel“, sagte Redelberger am Samstagabend nach dem Triumphzug seiner Schützlinge.

Dem eher mauen 2:2 zum Auftakt gegen Kreisligist Leidersbach folgten drei Vorrundensiege und ein meisterhaftes Halbfinale gegen den überforderten FC Sand. Angeführt vom überragenden Doppel-Torschützen Frank Salwiczek fertigte der Bezirksliga-Aufsteiger den Landesligisten mit 4:0 ab. Im Endspiel war es ein härteres Stück Arbeit.

Haibach, ebenfalls unbesiegt Gruppensieger und im Halbfinale etwas glücklich mit 1:0 gegen den toll aufspielenden SV Euerbach/Kützberg erfolgreich, war schon nach einer Minute in Führung gegangen.

Doch die Unterpleichfelder ließen sich von der Bayernliga-Reife des Titelverteidigers nicht einschüchtern, waren das spritzigere und aktivere Team, mit einem deutlichen Chancenplus. Nikos Bude und Salwiczek drehten den Spieß um, ehe Niklas Kallina kurz vor Ende ausglich.

Im Sechsmeterschießen trafen für den TSV dann Weißenseel, Oßwald, Salwiczek und Simon Friedrich. Das reichte, da Torwart Trott zweimal parierte. Für den stolzen Trainer Redelberger und sein Team steht nächstes Wochenende nun das Bayernfinale in Coburg an.