Etwashausen
Handball Bayernliga Frauen

Überdeutlicher Sieg der Etwashäuser Damen

Sie lieferten keine Glanzleistung ab, dennoch kamen die Etwashäuser Frauen im letzten Heimspiel 2012 zu einem klaren Erfolg. Mit 17 Toren Unterschied gewannen sie gegen einen schwachen und zudem ersatzgeschwächten Tabellenletzten.
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Ein zähes Ringen wie hier für Carolin Straßberger (TV Etwashausen, Mitte) war der Sieg gegen Sulzbach/Rosenberg nicht. Foto: Krumpholz
Ein zähes Ringen wie hier für Carolin Straßberger (TV Etwashausen, Mitte) war der Sieg gegen Sulzbach/Rosenberg nicht. Foto: Krumpholz
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TV Etwashausen - SG Sulzbach/Rosenberg 37:20 (15:8).


Mit einem Kantersieg schoss der TV Etwashausen den Tabellenletzten aus Sulzbach/Rosenberg förmlich aus der Halle. Mit 37:20 hatten die Gäste von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. In allen Belangen war der TVE überlegen.
Im Angriff nicht durchschlagsfähig, in der Abwehr ohne Zugriff: Sulzbach/Rosenberg präsentierte sich in keinem Mannschaftsteil bayernliga-tauglich. Für Etwashausen hingegen war es der sechste Heimsieg im sechsten Spiel.
Top-Torschützin bei der Heimmannschaft war einmal mehr Melle Meyer, die am Ende auf sagenhafte 14 Tore für die Ebshäuserinnen kam. "Heute hatte der Gegner auch mal mit den Personalsorgen zu kämpfen die wir die ganze Saison über schon haben", wusste Meyer um den Vorteil.


Kräfteverschleiß am Ende

Die Gäste konnten nur eine Auswechselspielerin stellen und der Kräfteverschleiß war vor allem im letzten Drittel der Partie deutlich zu spüren. Dort überrollte Etwashausen seinen Gegner förmlich. "Normalerweise tun wir uns mit Sulzbach immer extrem schwer und geben in der Saison immer zwei Punkte ab, aber heute waren sie nicht gut. Das wundert mich schon extrem", so Meyer weiter.

Insgesamt musste sich die Mannschaft von Trainerin Ela Flohr nicht überanstrengen und zeigte sicherlich auch nicht ihre beste Saisonleistung. Eine größere Anstrengung war aber alles in allem nicht gefragt, zu schwach agierte der Gegner: "Wir haben auch nicht so extrem gut gespielt, aber 17 Tore Unterschied sprechen schon eine deutliche Sprache."

Aufgrund der stets deutlichen Führung, die nach 35 Minuten erstmals über zehn Tore betrug, konnte Flohr erneut ständige Wechsel und auch Positionsveränderungen vornehmen. Während Etwashausen seinen Stiefel, ohne zu glänzen, herunterspielte, brachten es die Oberbayern fertig, in doppelter Unterzahl kein Tor, dafür aber fünf Ballverluste zu fabrizieren.


Melle Meyer eiskalt

SG-Trainer Klaus Fechl verzweifelte ob des schwachen Auftritts seiner Schützlinge auf der Bank.
Den Gastgeberinnen konnte das jedoch egal sein und so kam Meyer immer wieder freistehend zum Wurf und nutzte ihre Chancen eiskalt. "Es wurde uns ja nicht erschwert, Tore zu machen, da kann man dann schon einmal 37 Tore erzielen", wusste auch Meyer um die Schwäche des Gegners.

Mit nunmehr 16:8-Punkten stehen Meyer und Co. auf dem dritten Rang und können eine gute Hinserie mit einem möglichen Sieg bei der HSG Fichtelgebirge abschließen.


TV Etwashausen:

Daniela Braun, Julia Hebling, Melanie Meyer 4, Rickarda Suciu 4, Anna-Maria Renner 2, Anja Muther, Julia Meyer 2, Laura Knorz 6, Melle Meyer 14, Carolin Straßberger 3, Isabella Renner 2.


SG Sulzbach/Rosenberg:

Nina Aures, Andrea Hinnauer 3, Conny Macarai, Lisa Steiner 1, Sandra Christlein 7, Katharina Eichenmüller 3, Luisa Lotter 1, Annkathrin Luba 5.
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